Wo befinden sich die schönsten deutschen Parks? Das wollte ein Onlineportal wissen. Ergebnis: An einem Park im Süden Stuttgarts führt für Parkliebhaber kein Weg vorbei.

Stadtleben/Stadtkultur: Jan Sellner (jse)

Spitzennoten für die Hohenheimer Gärten: Bei einer bundesweiten Bewertung von Parklandschaften belegen sie Platz fünf hinter Planten un Blomen in Hamburg, dem Muskauer Park in Bad Muskau in Sachsen, der Eremitage in Bayreuth und Altenstein im thüringischen Bad Liebenstein. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Vergleichsportals Testberichte.de, das nach eigenen Angaben Online-Bewertungen zu rund 1800 Parks in Deutschland ausgewertet hat, darunter 220 in Baden-Württemberg.

 

Der Höhenpark Killesberg belegt Platz 40

Die Hohenheimer Gärten mit dem 13,4 Hektar großen Botanischen Garten und dem 16.5 Hektar großen Landesarboretum im Zentrum, erreichten demnach ein Ergebnis von 4,8 Sternen aus 1640 Bewertungen – mehr als jeder andere Park in Baden-Württemberg. Platz neun belegt die Lichtentaler Allee in Baden-Baden, der Stuttgarter Höhenpark Killesberg landete auf Rang 40. Schlusslicht in Baden-Württemberg ist der Benckiser Park in Pforzheim mit 3,7 Sternen Der Bewertungsschnitt aller Parks liegt nach Angaben des Vergleichsportals bei 4,42 Sternen.

Die Hohenheimer Gärten gehen auf eine Gründung des württembergischen Herzog Carl Eugen zurück. Von 1772 bis 1793 ließ dieser das damalige Landgut Garbenhof erweitern und gab den Auftrag zum Bau von Schloss Hohenheim. König Wilhelm I. gründete dort 1818 eine landwirtschaftliche Unterrichts-, Versuchs- und Musteranstalt. Heute sind die Gärten mit ihren mehr als 150 über 100 Jahre alten Bäumen eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität Hohenheim – und beliebtes Naherholungsziel, wie auch die Park-Rangliste belegt. Die öffentlichen Anlagen dort sind ganzjährig geöffnet und kostenfrei zugänglich.