Zu schnell gefahren oder falsch geparkt? Wird man dabei erwischt, ist ein Bußgeld fällig. In Esslingen haben sich die fälligen Beträge für Blitzerfotos und Strafzettel ganz schön geläppert.

Die Stadt Esslingen hat im vergangenen Jahr Bußgelder nach Verkehrsordnungswidrigkeiten – also nicht nur Blitzer, sondern beispielsweise auch Parkknöllchen – in Höhe von rund 6 Millionen Euro eingenommen.

 

Dies entspricht etwa dem Stand des Jahres 2022. Dieses Jahr ist insofern erwähnenswert, da im Vergleich zum Jahr 2021 die Einnahmen damals sprunghaft angestiegen waren – „von rund 2,9 Millionen Euro im Jahr 2021 auf rund sechs Millionen Euro im Jahr 2022“, teilte Marion Koch, die damalige kommissarische Leiterin des Esslinger Ordnungsamtes, mit. Grund der Steigerung sei unter anderem die Einrichtung von Tempo-30-Strecken und die Optimierung des Personal- und Technikeinsatzes gewesen.

Sind Blitzer-Warnapps erlaubt?

Blitzersäulen und Blitzeranhänger

Bis Ende 2022 hatte die Stadt acht stationäre Anlagen in Betrieb zudem drei mobile Anlagen und zwei semistationäre Enforcement Trailer – vielleicht eher unter der Bezeichnung Blitzeranhänger bekannt. Derzeit gibt es in Esslingen neun stationäre Verkehrsüberwachungskameras – so die korrekte Bezeichnung der Blitzer. „Allein vier Stück entlang der B 10“, sagt Brigitte Länge, die jetzt das Ordnungs- und des Standesamt der Stadt Esslingen leitet. Hinzu kommen inzwischen drei semistationäre Anlagen.