Pferdemarkt in Leonberg So klappt es mit Kinderwagen und Co. beim großen Umzug am Dienstag
Wer mit Kleinkindern am Dienstag beim Pferdemarkt unterwegs ist, steht oft vor Herausforderungen. Wir geben Tipps für den Besuch.
Wer mit Kleinkindern am Dienstag beim Pferdemarkt unterwegs ist, steht oft vor Herausforderungen. Wir geben Tipps für den Besuch.
Der Leonberger Pferdemarkt ist besonders für Kinder ein großes Fest. Sowohl als Besucher auf dem Rummel und beim Festumzug als auch als Teilnehmer. Nicht umsonst haben alle Leonberger Schulen (mit Ausnahme des Beruflichen Schulzentrums) am Pferdemarkt-Dienstag zu. Ohne die vielen Schülerinnen und Schüler wäre es nämlich ziemlich leer im Festumzug.
Schwierig kann es dagegen werden, wenn man mit kleineren Kindern unterwegs ist. Viele Besucher bedeuten auch wenig Platz für Kinderwagen und Co. Hier ein paar Tipps, wie der Besuch gelingen kann.
Zeitplan Eltern wissen: Eine gute Planung ist bei Ausflügen mit Kindern das A und O. Der Pferdehandel findet nur vormittags am Marktplatz statt. Wer Umwege über die Gassen der Altstadt in Kauf nimmt, kommt trotzdem gut herum. An der östlichen Marktseite, wo ein Großteil der Pferde angebunden sein wird, ist es meist zu eng für Kinderwagen oder Rollstuhl, auch wenn die Besucher in aller Regel Rücksicht nehmen. Doch rings um den Brunnen gibt es weitere Pferde, die man aus der Nähe betrachten kann.
Ein Bummel über den Krämermarkt unternimmt man am besten auch gleich am frühen Vormittag. Je näher der Umzug rückt, desto voller wird es. Das Gleiche gilt für den Rummel mit seinen Fahrgeschäften. Wer es eilig hat, nimmt am besten die für Autos gesperrte Eltinger Straße. Direkt nach dem Umzug beginnt auf dem Krämermarkt der Abbau und der Rummel ist überlaufen mit Zuschauern.
Festumzug Die Frage ist weniger wo, sondern wie man den Festumzug sieht. Und da kommt es auf das Alter der Kinder an. Für Babys bis neun Monate etwa empfiehlt sich am besten eine Babytrage. Mit dem Kinderwagen gibt es an den meisten Stellen einfach kein Durchkommen. Ist das Kind älter als neun Monate, bietet sich eine Kraxe an. Das ist dann auch rückenschonender für Mama oder Papa, als den Nachwuchs anderthalb Stunden im Arm zu halten. Aus einem Buggy heraus wird das Kind nichts sehen.
Können die Kinder allein laufen und rennen auch nicht weg, so gibt es viele gut geeignete Stellen. Entlang der Berliner Straße bis zum Leo-Center sind die Umzug-Teilnehmer noch recht dicht beieinander und verteilen auch ordentlich Süßigkeiten. Die lang gezogene Eltinger Straße mit ihrer Senke bietet einen guten Blick auf das, was kommt. Und sie ist zudem sehr breit, sodass viele Platz finden.
Sonstiges Wickeltische für Babys gibt es einige wenige, etwa im Leo-Center, in der Familienbildungsstätte (Eltinger Straße 23) oder in der Bäckerei Trölsch am Markt, letzterer ist nicht barrierefrei. Toiletten gibt es zudem hinter der Tourist-Info in der Altstadt, im Sportzentrum, am Reiterstadion sowie im Rathaus am Belforter Platz.
Bei aufgeschürften Knie und anderen Verletzungen helfen Fußstreifen des DRK sowie eine Einsatzgruppe am Marktplatz. Man kann auch direkt zum DRK neben der Feuerwache gehen. In eben jener befindet sich zudem das Einsatzlagezentrum der Polizei, die auch mit Fußstreifen unterwegs ist.