Das Auswärtige Amt hat kürzlich die Reise- und Sicherheitshinweise für einige Länder aktualisiert. Wo jetzt keine Reisewarnung mehr gilt.
Das Auswärtige Amt hat mehrere Reisewarnungen für Staaten im Nahen Osten aufgehoben. Betroffen sind die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Katar, Bahrain, Oman und Jordanien. Die Länder waren zuvor wegen der angespannten Sicherheitslage im Zusammenhang mit den militärischen Auseinandersetzungen zwischen den USA, Israel und Iran mit Reisewarnungen belegt worden.
Hintergrund waren die Kämpfe, die Ende Februar 2026 begonnen hatten. Nach Angaben des Auswärtigen Amts kam es dabei zu Angriffen des Iran und iran-naher Milizen auf Ziele in der Region. Betroffen waren demnach auch zivile Einrichtungen wie Hotels, Flughäfen sowie Wohn- und Bürogebäude. Am 8. April 2026 hatten die USA, Israel und Iran schließlich eine Waffenruhe bekanntgegeben.
Lage ist weiterhin instabil
Trotz der aufgehobenen Reisewarnungen warnt das Auswärtige Amt weiterhin vor einer instabilen Sicherheitslage in der Region. Für die Vereinigten Arabischen Emirate heißt es aktuell etwa weiterhin: „Von Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate wird dringend abgeraten.“ Die Sicherheitslage bleibe „höchst volatil“, eine erneute Eskalation könne nicht ausgeschlossen werden. Auch Einschränkungen im Flugverkehr seien weiterhin möglich.
Das Ministerium weist zudem auf eine erhöhte abstrakte Gefahr terroristischer Anschläge hin. Die Behörden der Vereinigten Arabischen Emirate hätten ihre Sicherheitsmaßnahmen insbesondere rund um jüdische und israelische Einrichtungen verschärft.
Reisenden wird geraten, die Hinweise der lokalen Behörden genau zu beachten, Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden und sich regelmäßig über die aktuelle Lage zu informieren. Zudem empfiehlt das Auswärtige Amt Deutschen vor Ort, sich in die Krisenvorsorgeliste ELEFAND einzutragen.