Die Kurstadt war für Russen und auch Ukrainer lange Zeit ein Sehnsuchtsort: Sie shoppten dort Gucci und kauften Villen und Schlösser. Doch nicht erst seit dem Krieg hat sich vieles verändert – Einblicke in eine Beziehung voller Glanz und zuletzt viel Elend.

Politik/ Baden-Württemberg: Thomas Faltin (fal)

Solche Szenen habe es noch vor wenigen Jahren oft gegeben, beteuert der Verkäufer eines Luxusladens am Leopoldsplatz in Baden-Baden: Eine russischsprachige Familie sei hereingestürmt, habe wahllos auf Taschen, Uhren und Schuhe gezeigt und dafür kurz 20 000 Euro ausgegeben. Alles solle man ins Hotel bringen, auch die Badeschlappen für 600 Euro. Manchmal seien auch Privatjets im nahen Baden-Airport für einen Tag gelandet. Besuch bei der Arztkoryphäe, Shopping in der Lichtentaler Straße, vielleicht noch Spielbank und dann zurück nach Moskau.

Lesen Sie mehr zum Thema

Baden-Baden Flüchtlinge