Saisonstart Golf-Bundesliga Vizemeister Golf-Club Solitude ist voller Tatendrang
Am Wochenende startet die Saison der Deutschen Golf Liga – für die Damen des Stuttgarter GC Solitude aus Mönsheim beginnt das Spieljahr bei Meister GC St. Leon-Rot.
Am Wochenende startet die Saison der Deutschen Golf Liga – für die Damen des Stuttgarter GC Solitude aus Mönsheim beginnt das Spieljahr bei Meister GC St. Leon-Rot.
Der Rückblick fällt sehr angenehm aus: Vor zwei Jahren belegten die Bundesliga-Damen des GC Solitude Stuttgart aus Mönsheim Platz drei bei der im Final Four ausgetragenen Meisterschaft, vergangenes Jahr stand das Team von Trainer Heiko Burkhard gar im Finale und wurde Vizemeister. Diese Reihe würde der Coach natürlich gerne fortsetzen, doch er bleibt realistisch. „Zunächst geht es uns um den Klassenverbleib, dann um die Qualifikation fürs Final Four“, sagt Heiko Burkhard, „und wenn es soweit sein sollte, dann sehen wir weiter.“
Die Damen des GC Solitude haben sich in der Spitze der Bundesliga Süd etabliert, folglich richtet sich der Blick nach vorn. Das ausgerufenen Ziel ist der Einzug in das Final Four, das am 1. und 2. August in München-Riedhof ausgetragen wird. Die Vorbereitung wurde strukturiert und mit mehreren Schwerpunkten geplant. Im Herbst absolvierte die Mannschaft einen Aimpoint-Lehrgang (Putting) mit Rolf Kinkel, im Frühjahr folgte ein Kurzspiel-Lehrgang mit Ian Holloway. Anschließend ging es für das Team in ein Trainingslager nach Belek/Türkei.
Im Mittelpunkt standen das kurze Spiel, Putten, Chippen und Pitchen. Mehrere Spielerinnen unterstrichen ihre gute Form mit Runden mit bis zu sechs Schlägen unter Par. „Das Trainingslager hat sehr gut gepasst. Wir konnten unser Programm so durchziehen, wie wir es geplant hatten“, erzählt Heiko Burkhard, „gerade der Transfer vom Wintertraining in die Saison war uns wichtig.“ Dabei wurden Nachwuchsspielerinnen eingebunden, die noch nicht fest zur Bundesliga-Mannschaft gehören. Für Burkhard war dies ein wertvoller Baustein: Die Talente konnten sich an das Niveau der erfahrenen Kräfte herantasten und zugleich wichtige Eindrücke mitnehmen.
Die Basis des Teams bleibt zusammen: Kapitänin Sophia Zeeb, Alena Oppenheimer, Sophie Renner, Yana Beeli sowie einige College-Spielerinnen stehen für Tiefe und Qualität. Ob die Profi-Spielerinnen Helen Briem und Aline Krauter zur Verfügung stehen, wird sich nach deren Turnierkalender richten. Der Spieltag in St. Leon-Rot ist ein anspruchsvoller Auftakt, der Gastgeber und deutsche Meister wird auf eigener Anlage schwer zu schlagen sein. „Wir wollen ans Vorjahr anknüpfen und hoffen, dass wir uns enge Wettkämpfe mit St. Leon-Rot liefern“, sagt Heiko Burkhard, „wir versuchen stets um den Tagessieg zu spielen. Wie es dann beim Final Four aussieht, ist noch weit weg.“