Kushtrim Lushtaku hat noch Großes vor mit dem SGV Freiberg Foto: Baumann
Vor dem letzten Spiel gegen den FC Bayern Alzenau spricht alles für eine Zukunft des Trainers beim SGV Freiberg. Der Verein will auch mit zehn Spielern in die neue Runde gehen.
Wenn man ein bisschen zwischen den Zeilen liest, dann schaut es so aus, als würde sich die erfolgreiche Zweierbeziehung zwischen dem SGV Freiberg und Erfolgstrainer Kushtrim Lushtaku fortsetzen. Sowohl die Vereinsführung als auch der Coach sprechen von „positiven Gesprächen“. Offiziell bestätigen wollen aber beide Seite die Fortsetzung des Kapitels noch nicht und lieber noch das letzte Saisonspiel in der Regionalliga Südwest an diesem Samstag (14 Uhr) beim FC Bayern Alzenau abwarten.
Aderlass soll diesmal nicht so extrem ausfallen
„Es sieht alles sehr positiv aus, vor allem wie das Projekt künftig in Heilbronn aussehen soll, imponiert mir sehr“, sagt Kushtrim Lushtaku, der beim Blick auf die aufrüstende Konkurrenz mit einer richtige spannenden Saison in der Regionalliga rechnet. Und nach Rang vier, drei und zwei würde sich der 36-Jährige natürlich auch gerne mal als Meistertrainer sehen. So spricht einer, der seine Zukunft beim SGV sieht, auch wenn es auch andere Angebote für den begabten Coach gab. Welches Personal ihm dann dort zur Verfügung steht, wird sich auch demnächst entscheiden. „In den kommenden beiden Wochen wird noch vieles passieren“, verrät SGV-Sportdirektor Dieter Gerstung. Spieler, die man nicht halten will, seien inzwischen informiert worden. Sicher ist – es wird zumindest keinen Aderlass von mehr als 20 Spielern wie in der vergangenen Runde geben. Man werde mit rund zehn Akteuren weitermachen, die noch Vertrag haben. „Es sei denn, es kommt ein unmoralisches Angebot rein, das wir nicht abschlagen können“, sagt Sportdirektor Dieter Gerstung.
Einer der Zukunftsplaner des SGV Freiberg: Sportdirektor Dieter Gerstung. Foto: Baumann/Julia Rahn
Sein Aufgabenbereich könnte sich in den kommenden Wochen nach dem Abgang des sportlichen Leiters Mario Estasi zum künftigen Liga-Rivalen SSV Ulm noch erweitern. Es ist noch nicht sicher, ob die Position in der Form wieder besetzt wird. „Wir fangen das aktuell erst einmal intern auf und werden an Struktur und Ausrichtung mit dem Wechsel nach Heilbronn noch einiges ändern“, sagt der Sportdirektor.
Der Trainer will das Finale beim bereits abgestiegenen Aufsteiger Bayern Alzenau am Samstag auch zum Testen nutzen. Aber unabhängig vom kickenden Personal, soll noch ein letzter Dreier eingefahren werden.