Sommerfest in der Wilhelma Beschwingter Jazz in der romantischen Kulisse der Wilhelma
Nach zwei Jahren Coronapause haben die Wilhelmafreunde wieder zu ihrem musikalischen Sommerabend eingeladen
Nach zwei Jahren Coronapause haben die Wilhelmafreunde wieder zu ihrem musikalischen Sommerabend eingeladen
Ein lauer Sommerabend, die wunderbar romantische Kulisse am Seerosenteich im Maurischen Garten der Wilhelma und ein gut aufgelegtes Publikum: Mehr konnten sich die Freunde und Förderer der Wilhelma zu ihrem musikalischen Sommerabend am Freitag nach zwei Jahren coronabedingter Pause nicht wünschen.
Dass der Verein der Wilhelmafreunde mit mittlerweile mehr als 34 000 Mitgliedern der zweitgrößte Verein in Stuttgart ist und den Zoologischen-Botanischen Garten seit gut 65 Jahren unterstützt, war dem Publikum kräftigen Applaus wert, ebenso wie die Projekte des Vereins. „Mitgliedsbeiträge, Spenden und Erbschaften steckt der Verein ausschließlich in Maßnahmen für die Wilhelma. So konnte in diesem Jahr für 200 000 Euro der Neubau für Kleinsäuger, Vögel und fleischfressende Pflanzen fertiggestellt und für 65 000 Euro ein Mammutbaumwäldchen angelegt werden. Das Großprojekt im vergangenen Jahr war die Umgestaltung der Eisbären- zur Gepardenanlage“, referierte Lothar Hasl, Vizepräsident der Wilhelmafreunde, über einige Projekte seines Vereins.
Wilhelma-Chef Thomas Kölpin wies auf die künftigen Pläne hin, die der Zoologisch- Botanische Garten mit Unterstützung der Wilhelmafreunde realisieren will. Dazu gehört unter anderem der Bau einer neuen „Elefantenwelt“ – zehn mal so groß wie das alte Elefantenhaus –, für die das Baugesuch bereits eingereicht sei. Dort einziehen sollen die Dickhäuter 2024. In einer Materialprüfungsanstalt läuft derzeit der Festigkeitstest für die Hallendachkonstruktion aus Holz. Zur Weiterentwicklung der Wilhelma gehört auch der Bau der „Terra Australis“. Wann genau die ihre Bewohner aufnehmen kannt steht noch nicht fest. Kölpin: „Aber die Koalas in Down Under sitzen schon auf gepackten Koffern.“ Da der Schwerpunkt des Sommerabends auf der Musik liegen sollten, waren die Reden erfrischend kurz und ließen viel Platz für Swinging Jazz. Mit Evergreens wie „It’s wonderful, it’s marveless“ ließen die SWR Swinging All Stars Füße wippen und Finger schnalzen, spielten Titel, die perfekt zu dem lauen Sommerabend passten.