Nach dem 0:5 des VfB Stuttgart gegen den FC Bayern haben sich die Beteiligten zur Partie geäußert. Wir fassen die Stimmen zum Spiel zusammen.
Am 13. Spieltag der Fußball-Bundesliga verliert der VfB Stuttgart gegen den FC Bayern 0:5. Wie ordnen die Spieler und Verantwortlichen das Geschehen ein? Wir haben nach dem Spiel die Stimmen der Beteiligten gesammelt.
VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Die erste Chance und gleich das erste Gegentor. Das ist nicht der Start, den du gern hättest. Dann arbeiten wir uns aber ins Spiel rein, ab der 20. Minute war das Spiel offen. Wir haben ein Tor gemacht, das knapp Abseits war, haben dann zwei sehr gute Chancen noch eins zu machen. Aber diese Situationen haben wir nicht genutzt, das wäre wichtig gewesen. Wir hätten mit diesem Momentum in die Halbzeit gehen sollen, aber das haben wir nicht geschafft. Die spielentscheidende Phase ist das zweite Tor, damit geben wir das Spiel aus der Hand. Wir hören kurzzeitig auf zu spielen und das Spiel nimmt dann eben seinen Lauf, wie es mal laufen kann gegen die Bayern.“
Bayern-Trainer Vincent Kompany: „Ich glaube, in der ersten Halbzeit haben wir das Momentum verloren, durch Fouls und weil Stuttgart einfach besser reingekommen ist. Aber in der zweiten Halbzeit hatten wir mehr Fokus auf der Tiefe. Die Wechsel und die Körperlichkeit unseres Kaders hat uns geholfen, eine viel stärkere zweite Hälfte zu spielen.“
VfB-Profi Angelo Stiller: „Bodenlose zweite Halbzeit, wir laufen nur hinterher und sind immer einen Schritt zu spät. Dafür ist Bayern zu gut. Vielleicht waren wir nicht frisch genug im Kopf. Die Taktik, Eins gegen Eins zu verteidigen ist gegen die Bayern eigentlich gut, aber dann muss jeder heiß sein und alles geben.“
VfB-Profi Deniz Undav: „Das waren zwei Klassen unterschied. Wir wollten eins gegen eins spielen, das haben wir nicht hinbekommen. Die haben uns einfach fertig gemacht heute! Traurig, aber da müssen wir draus lernen. Wir haben in der Halbzeit Dinge angesprochen und die dann nicht durchgezogen. Wir haben sie einfach machen lassen. Das macht traurig. Mann gegen Mann muss man durchziehen. Heute war es eine sehr, sehr schwache Leistung von uns.“
VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Die Niederlage ist deutlich zu hoch ausgefallen. Wir graben uns aber deswegen nicht ein. Anders als gegen Bochum war heute das Momentum, der Spielverlauf, auch der Schiedsrichter nicht unbedingt auf unserer Seite. Es gab schon viele Spiele in den letzten Jahren, in denen man hoch gegen Bayern verloren hat. Aber ich glaube, dass heute mehr drin war. Wir hatten Chancen, die wir dann aber nicht genutzt haben. Wir haben die Tore nicht sauber verteidigt. Es war heute nicht aussichtslos.“
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