In einer Übung simuliert die Stadt Herrenberg am 5. März den Krisenfall. Ziel ist es, dass die Verwaltung bei einem Stromausfall arbeitsfähig und die Infrastruktur gesichert bleibt.
Die Stadtverwaltung Herrenberg führt am Donnerstag, 5. März, in den Abendstunden gemeinsam mit der städtischen IT-Abteilung und der Stabstelle für Feuerwehr und Bevölkerungsschutz eine Übung zur Notstromversorgung durch. In dem Szenario betroffen sind mehrere städtische Gebäude, darunter das Rathaus, das Oberamt, die Alte Turnhalle sowie das Feuerwehrhaus im Jahnweg.
Notstromversorgung wird überprüft
Ziel der Übung ist es laut einer Mitteilung, die Funktionsfähigkeit der Notstromversorgung einschließlich der unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) umfassend zu überprüfen. Die USV-Anlagen stellen dabei sicher, dass vor allem die IT-Infrastruktur wie Server, Netzwerkkomponenten und Kommunikationssysteme ohne Unterbrechung weiter mit Strom versorgt werden, bis entweder die normale Stromversorgung wiederhergestellt ist oder mittels mobiler Stromerzeuger extern zugeführt wird.
Die externe Stromversorgung wird in diesem Fall sowohl durch freiwillige als auch hauptamtliche Kräfte der Feuerwehr Herrenberg bereitgestellt. Darüber hinaus verfügt die Feuerwehr über Kraftstoffreserven, um im Einsatzfall den städtischen Fuhrpark – darunter Stromerzeuger, Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr sowie Fahrzeuge des Winterdienstes – zuverlässig betreiben zu können. Die für den 5. März angesetzte Notfallübung wird bereits zum dritten Mal in unterschiedlichem Umfang durchgeführt und findet regelmäßig im jährlichen Turnus statt.
In Krisenlagen arbeitsfähig bleiben
Eine stabile Stromversorgung sowie das dazugehörige funktionierende Netzwerk sind für die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung von zentraler Bedeutung, um auch in Krisenlagen arbeitsfähig zu bleiben. Die Stabstelle Feuerwehr und Bevölkerungsschutz weist grundsätzlich darauf hin, dass bei einem längerfristigen Stromausfall ein Ausfall des Telefon- und Mobilfunknetzes nicht ausgeschlossen werden kann. In einem solchen Fall ist die Abgabe von Notrufen weiterhin über alle Feuerwehrhäuser im Stadtgebiet Herrenberg möglich.