Stuttgarts marode Brücken Unterstützung für Fuß- und Radweg auf der neuen B-27-Körschtalbrücke
Eine öko-soziale Mehrheit im Stuttgarter Gemeinderat fordert die Verwaltung auf, sich beim Regierungspräsidium für die Forderung des ADFC stark zu machen.
Eine öko-soziale Mehrheit im Stuttgarter Gemeinderat fordert die Verwaltung auf, sich beim Regierungspräsidium für die Forderung des ADFC stark zu machen.
Die B-27-Körschtalbrücke in Möhringen muss abgerissen und durch eine neue Brücke ersetzt werden. Laut Regierungspräsidium droht zwar keine Einsturzgefahr, dennoch sind die Schäden an dem 40 Jahre alten Bauwerk so groß, dass eine Sanierung wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll ist. Bereits in absehbarer beginnen laut RP die Planungen für den Abriss und den Neubau, der rund 23,2 Millionen Euro kosten soll.
In diesem Zusammenhang hat sich der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) zu Wort gemeldet. Er sieht in dem Projekt die große Chance, eine auch für den Rad- und Fußverkehr attraktive Verbindung zwischen dem Fasanenhof und Möhringen zu schaffen. Heute existiert nur ein kleiner Gehweg, einen Radweg gibt es nicht. Aus Sicht des ADFC sollte deshalb ein Geh- und Radweg an der Westseite der neuen Brücke angelegt werden, der am bestehenden Geh- und Radweg im Fasanenhof beginnt, über die neue Brücke entlang der B 27 führt und in die Stadtbahnbrücke für die U3 auf der anderen Seite in Möhringen einmündet.
Breite Unterstützung findet die Idee jetzt auch im Stuttgarter Gemeinderat. Die Grünen, SÖS/Die Linke, SPD/Volt sowie die Fraktionsgemeinschaft Puls fordern die Stadtverwaltung per Antrag auf, mit dem zuständigen RP beziehungsweise dem Land in Kontakt zu treten und die Realisierung eines Fuß- und Radwegs an der künftigen B-27-Körschtalbrücke zu prüfen. Über die Ergebnisse soll im Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik berichtet werden.