Tennis Jugend Cup
: Julia Stusek siegt und klettert in der Weltrangliste

Das 17 Jahre alte Tennis-Talent gewinnt im U-18-Einzel des Jugend Cups. Bei den U-18-Jungs jubelt Matteo Gribaldo – und ein Qualifikant holt den Titel in der U 14.
Von
red
Stuttgart
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Ließ sich auch im Finale nicht auf dem Weg zum Gewinn des Jugend Cups aufhalten: Julia Stusek, die in der zweiten Liga für Heidelberg aufschlägt.

Andreas Gorr

Jubel bei Julia Stusek: Vor großer Kulisse gewann das für Heidelberg in der zweiten Liga spielende Tennis-Talent das U-18-Finale des Baublies Jugend Cup in Rutesheim. Im Endspiel des internationalen Jugendturniers schlug die 17-Jährige bei großer Hitze die Italienerin Ilary Pistola 7:5, 7:5.

Bei den U-18-Junioren siegte der Italiener Matteo Gribaldo 7:5 und 6:3 über den Spanier Valentin Gonzalez-Galiño. In der Kategorie U 14 schlug der Franzose Loris da Silva den Hamburger Julius Feldmann 5:7, 6:4, 6:2, bei den Mädchen triumphierte in einem rein kasachischen Finale Aiym Kanagatowa 7:6, 6:7, 6:2 über Adema Alseipulowa.

Sieger in der männlichen U 18: der Italiener Matteo Gribaldo aus der Toskana.

Foto: Andreas Gorr

Der Sieg über die 15 Jahre alte Italienerin bringt Julias Stusek auf Platz acht der Jugend-Weltrangliste und dem Ziel, das Weltfinale der ITF-Tour zu erreichen, ein großes Stück näher. Betreut vom Ditzinger Coach Sebastian Sachs sowie Bundestrainerin Jasmin Wöhr tat sich die Gymnasiastin gegen die italienische Jugendmeisterin sehr schwer und hatte manchen Punkt nur dem Ungestüm der jungen Frau aus Ancona zu verdanken, die in ihrer Heimat bereits als Nachfolgerin von Jasmine Paolini gehandelt wird.

Kraftvoll und präzise: U-14-Siegerin Aiym Kanagatova aus Kasachstan

Foto: Andreas Gorr

Im Junioren-Finale begeisterten die Akteure die rund 300 Zuschauer mit tollem Tennis. Valentin Gonzalez-Galiño hatte vielleicht die besseren Schläge, aber Matteo Gribaldo ließ sich nicht beeindrucken. Der 16-Jährige aus der Toskana konterte fast jede Attacke des ein Jahr älteren Katalanen, der im zweiten Satz einer leichten Sprunggelenks-Verletzung Tribut zollen musste.

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Die Marseillaise für den Sieger der U-14-Konkurrenz: Loris Da Silva aus Frankreich

Foto: Andreas Gorr

Den stärksten Eindruck beim Tennis-Europe-Team der U 14 hinterließ der 13-jährige Loris da Silva. Der Franzose aus dem Jura hatte vergessen zu melden, weshalb er durch die Qualifikation musste, ehe er sich im Hauptfeld zum Titel kämpfte und im Endspiel einen verdienten Dreisatz-Erfolg über Julius Feldmann feierte.