Für heißer werdende Sommer ist der Pariser Platz in Stuttgart alias „Bratpfanne“ nicht konzipiert. Nun kommt eine Idee aus der Bevölkerung: eine Skimboard-Anlage.

Klima & Nachhaltigkeit: Judith A. Sägesser (ana)

Über den Pariser Platz in Stuttgart zerbrechen sich so manche den Kopf. Wie könnte es auf dem flachen, leeren Platz angenehmer werden an Hitzetagen? Denn für diese ist der Platz im Europaviertel nicht konzipiert. Im Gemeinderat ist der Pariser Platz immer wieder Thema, auch Wissenschaftler der Hochschule für Technik befassen sich mit Möglichkeiten, den Platz kühler zu bekommen.

 

Stuttgarter schlägt Skimboarding vor

Matthias Engel aus Stuttgart nähert sich dem Problem über eine ganz andere Herangehensweise. Seine Idee: den Platz zum Skimboarden zu nutzen. Das ist eine Mischung aus Surfen und Skaten auf einem sehr flachen Wasserfilm. Eine städtische Trendsportart, die man beispielsweise auf dem Mercedesplatz in Berlin betreibt, aber auch in Düsseldorf oder Wolfratshausen. „Neu wäre das nur in Stuttgart“, sagt Engel.

Mit seinem Bekannten Michael Rocktäschel hat Matthias Engel die Idee in Wort in Bild gefasst – und großflächig in Stuttgart verschickt. Natürlich ans Sportamt, den Jugendrat, das Bezirksamt Mitte, die Wissenschaftler an der Hochschule für Technik, aber auch an die Leute von der Neckarwelle. „Jetzt müssen wir mal warten, ob jemand das aufgreift“, sagt Engel.

Und wie ernst ist der Vorschlag gemeint? „Als Witz war es nie gedacht“, sagt der Stuttgarter. „Es ist eine neue Art städtischen Sports. Und der Aufwand wäre gar nicht so groß.“ Er selbst sei aber weder in der Skater- noch in der Surferszene. „Wir sind nur die Ideengeber.“