Das Spiel des VfB Stuttgart bei der TSG Hoffenheim schrieb nicht nur sportliche Schlagzeilen – wie bereits mehrfach in den letzten Wochen gab es einen Vorfall im Vorfeld des Spiels. Und wieder einmal war eine Gruppe aus der sogenannten organisierten Szene des VfB Stuttgart beteiligt.
Was war passiert? Der Vorfall ereignete sich gegen 13 Uhr auf der Brücke der Dietmar-Hopp-Straße in Sinsheim. Die Brücke also, die zum Stadion führt und die alle mit Fahrzeugen zum Spiel anreisenden Fußballfans passieren müssen. Doch auch Fußgänger nutzen sie. Auf jener Brücke kam es zu einer offensichtlich zufälligen Begegnung eines Busses voller VfB-Anhänger und Ultras der TSG Hoffenheim, die zu Fuß auf dem Weg zum Stadion waren.
Auf der Brücke sei es dann zu einer Auseinandersetzung zwischen den VfB- und Hoffenheim-Fans gekommen. Die Polizei reagierte schnell und trennte die Gruppen voneinander, wie sie auf Nachfrage unserer Redaktion berichtet. Noch bevor es zu einer handfesten Auseinandersetzung kam, war die Situation unter Kontrolle. Mehr als 40 VfB-Ultras wurden daraufhin von den Polizeibeamten kurzzeitig festgesetzt, ihre Personalien aufgenommen. Die Polizisten sprachen den Beteiligten einen Platzverweis aus. Somit war für diese Fans das Spiel schon beendet, bevor es überhaupt begonnen hatte.
Bus mit Ultras tritt umgehend die Heimreise an
Nach der kurzzeitigen Ingewahrsamname wurden die Stuttgarter, bei denen es sich nach Informationen unserer Redaktion zufolge um Ultras der Gruppe „Crew 36 Stuttgart“ handelt, noch während die Partie im Stadion ihren Lauf nahm wieder auf freien Fuß gesetzt. Der mit ihnen besetzte Bus trat umgehend die Heimreise an.
Ob es im Rahmen der Auseinandersetzung Verletzte gab und welche weiteren polizeilichen Maßnahmen gegen die beteiligten Hoffenheim-Fans getroffen wurden, ist nicht umfassend bekannt. Nach Informationen unserer Redaktion ist Ersteres auf Stuttgarter Seite nicht der Fall.