Um Autofahrer für sicheres Fahren zu sensibilisieren, informiert die Stadt Esslingen monatlich über mobile Tempokontrollen. In diesen Straßen wird im Februar geblitzt.

Um den Verkehr in Esslingen sicherer zu machen, lässt die Stadt Esslingen die Geschwindigkeit messen. Neben den festinstallierten Blitzeranlagen gibt es auch im Februar mobile Tempomessungen. Das Ordnungsamt kontrolliert unter anderem in Wohngebieten, an Schulen, Kindergärten, Kindertagesstätten oder Seniorenheimen. Wer hier zu schnell fährt, den erwartet eine Verwarnung oder ein Bußgeld.

 

Mobile Messungen sind im Februar in folgenden Straßen geplant: Alleenstraße, Alte Heusteige, Augustinerstraße, Barbarossastraße, Boßlerstraße, Bundesstraße 10, Eichendorffstraße, Esslinger Straße, Eugenie-von-Soden-Straße, Grabbrunnenstraße, Haldenstraße, Heidestraße, Hirschlandstraße, Hohenheimer Straße, Kelterstraße, Köngener Straße, Langer Weg, Mettinger Straße, Mutzenreisstraße, Mülbergerstraße, Neckarstraße, Obertürkheimer Straße, Plochinger Straße, Römerstraße, Ruiter Straße, Steinbeisstraße, Stuttgarter Straße, Sulzgrieser Straße, Talstraße, Weilstraße und Zeppelinstraße.

Die Stadt Esslingen weist auf ihrer Homepage auf mobile Messanlagen hin. Foto: dpa

Hier stehen die festen Blitzer in Esslingen

Um die Autofahrer zum Umdenken zu bewegen, stellt die Stadt Messtafeln auf. Ein trauriges Emoji weist darauf hin, dass zu schnell gefahren wird. Wenn das Gesicht lächelt, stimmt die Geschwindigkeit. Diese Messgeräte stehen in Straßen, aus denen viele Beschwerden von Anwohnern kommen. „Sollte sich zeigen, dass dort dauerhaft zu schnell gefahren wird, können hier später auch echte Kontrollen stattfinden“, ist auf der Homepage der Stadt nachzulesen. Ein weiterer Baustein sind die festinstallierten Messanlagen. Diese stehen auf der Adenauerbrücke, auf der Vogelsangbrücke, der Schorndorfer Straße sowie der Kiesstraße. Auch auf der B10 sind auf Höhe Stadtmitte und Weil feste Blitzer installiert.

Dass die Stadt Esslingen mobile Kontrollen ankündigt, geht auf einen Antrag der CDU im Gemeinderat zurück. Es gehe um die Sicherheit „und nicht ums Abkassieren“, hatte Fraktionschef Tim Hauser den Vorstoß begründet. Die Stadt hat 2024 etwa 4,9 Millionen Euro mit Geschwindigkeits- und Rotlichtverstößen verdient. Damit landet Esslingen bundesweit auf dem achten Platz unter den großen Citys, in Baden-Württemberg sogar auf Platz drei. Das geht aus einer Umfrage des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hervor.

Informationen auf der Homepage der Stadt: www.esslingen.de