Ein externer Gutachter soll den Unfallhergang rekonstruieren, bei dem am Sonntag ein Radfahrer in Schorndorf tödlich verunglückt ist. Die Polizei geht aktuell davon aus, dass er die Straße überqueren wollte.
Am Sonntagnachmittag ist es gegen 15 Uhr auf der Landstraße zwischen Schorndorf und Oberberken zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein 28-jähriger Motorradfahrer kollidierte dabei mit einem 49-jährigen Fahrradfahrer. Der Radfahrer erlitt bei dem Zusammenstoß tödliche Verletzungen. Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert.
Die Schuldfrage muss noch geklärt werden
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wollte der Fahrradfahrer von einem Waldweg kommend die Landstraße überqueren, um auf einem gegenüberliegenden Waldweg weiterzufahren. Er war also nicht entlang der Landstraße unterwegs gewesen. Die Polizei vermutet einen „Querungsunfall“. Wer dabei wen übersehen hat, ist noch unklar. Die Schuldfrage muss noch geklärt werden.
Ein Sachverständiger wurde hinzugezogen, um den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren. „Das Gutachten wird derzeit erarbeitet und liegt uns aktuell noch nicht vor“, erklärte ein Polizeisprecher auf Nachfrage. Die Ermittlungen laufen.
Zeugen gesucht
Nach ersten Schätzungen entstand an den Fahrzeugen ein Schaden in Höhe von etwa 20 000 Euro.
Zeugenhinweise nimmt die Verkehrspolizeiinspektion Kirchberg unter der Telefonnummer 0 79 04 / 9 42 60 entgegen.