VfB auf dem Transfermarkt Klares Signal: Lazar Jovanovic will den VfB verlassen
Er kam erst im Sommer, doch durch die wenige Spielzeit will Lazar Jovanovic dem VfB als Wintertransfer den Rücken kehren. Wie geht es mit ihm, Silas und Co. weiter?
Er kam erst im Sommer, doch durch die wenige Spielzeit will Lazar Jovanovic dem VfB als Wintertransfer den Rücken kehren. Wie geht es mit ihm, Silas und Co. weiter?
Wenn der VfB-Cheftrainer Sebastian Hoeneß seine Profis an diesem Samstag (10.30 Uhr) zum ersten Training nach der Weihnachtspause auf den Platz bittet, wird auch der Neuzugang Jeremy Arevalo von Racing Santander mit dabei sein. Noch sind letzte Formalitäten zu erledigen, doch bis zum sportlichen Jahresauftakt soll der Transfer als fix vermeldet werden.
Damit haben die Stuttgarter ihren ersten Winter-Neuzugang eingetütet. Doch auch auf der Abgabeseite, wo klar ist, dass Yannik Keitel verliehen werden soll, gibt es auf dem bis zum 2. Februar geöffneten Transfermarkt weitere Personalien.
Lazar Jovanovic Der Serbe kam im Sommer für fünf Millionen Euro an Ablöse von Roter Stern Belgrad – will den VfB aber in diesem Winter bereits wieder verlassen. Lazar „Lucky“ Jovanovic ist ein ehrgeiziger Jungprofi, will unbedingt mehr Spielzeit haben.
Die gab es für den 19-Jährigen zuletzt im Europa-League-Spiel gegen Maccabi Tel Aviv (4:1), wo Jovanovic als Startelf-Spieler gleich aufdrehte, aber beim Gegentor keine gute Figur abgab, weil er seinen Gegenspieler einfach ziehen ließ. Dass ihn Hoeneß nach Spielschluss dafür öffentlich kritisierte, was der Trainer ganz selten macht, zeigt, dass für Jovanovic die Bäume in Stuttgart nicht in den Himmel wachsen. Bei einem Vertrag bis 2029 beim VfB dürfte es für den Rechtsaußen vermutlich eine Leihe werden. Sein alter Club Roter Stern Belgrad ist einer der Interessenten.
Silas Klar ist, dass der Stürmer beim VfB keine Rolle mehr spielt. In dieser Saison hatte Silas gar keine Einsatzzeit – gilt daher als klarer Kandidat für einen Wintertransfer. „Für Silas waren die letzten zwei Jahre ein echtes Wechselbad“, sagt der Sportvostand Fabian Wohlgemuth zur Zukunft des Afrikaners, der von März an mehrere Monate aufgrund einer Verletzung am Sprunggelenk pausieren musste. „Trotz seiner Qualität konnte er nicht zum Kader aufschließen.“
Da der Vertrag von Silas im Sommer endet, wäre der VfB schon mit einer kleineren Ablöse zufrieden. Doch interessierte Vereine stehen offensichtlich nicht gerade Schlange.
Jovan Milosevic Es gilt als eher unwahrschlich, dass der 20-jährige Mittelstürmer in der zweiten Saisonhälfte im VfB-Trikot aufläuft – und dies, obwohl die Leihe mit Partizan Belgrad mit dem Jahresende 2025 auslief. Trotz der zwölf Tore und vier Vorlagen, die Milosevic bislang in der serbischen Liga gelungen sind.
Auf sieben Millionen Euro konnte der Angreifer seinen Marktwert durch seine starken Leistungen steigern. Gerne würde ihn Partizan fest an sich binden. Doch das ist eine Frage des Preises. Eine weitere Leihe ist also ebenfalls eine Option – oder ein zahlungskräftigerer Verein aus einer anderen Liga greift zu.
Leonidas Stergiou „Klar ist, dass Leo mehr Spielzeit als bisher braucht“, sagt der Trainer Hoeneß, der Stergiou aber nach seiner Rückkehr von einer langwierigen Verletzung am Syndesmoseband nur eine Minute im Pokal einsetzte. Wie zu hören war, stand der Schweizer daher dicht vor einer Leihe zum 1. FC Heidenheim. Ob der Deal über die Bühne geht, hängt auch von der Frage ab, ob Stergiou beim VfB nach der Verletzung von Luca Jaquez und Dan-Axel Zagadou künftig mehr Spielzeit erhalten könnte.