VfB Stuttgart bei 1899 Hoffenheim Nur wenige Tickets im freien Verkauf der TSG?
Die Nachfrage im Hoffenheimer Mitglieder-Verkauf für das VfB-Spiel ist größer als in den vergangenen Jahren. Ein Blick auf die Zahlen und die Regelungen.
Die Nachfrage im Hoffenheimer Mitglieder-Verkauf für das VfB-Spiel ist größer als in den vergangenen Jahren. Ein Blick auf die Zahlen und die Regelungen.
Die vergangenen beiden Auswärtsspiele des VfB Stuttgart bei der TSG Hoffenheim haben auch atmosphärisch für Schlagzeilen gesorgt. Jeweils eine fünfstellige Zahl an Gästefans war in der 30 000 Zuschauer fassenden Pre-Zero-Arena dabei, wodurch sich die numerische Verteilung auf den Rängen in etwa die Waage hielt. Akustisch war sogar vielfach von einem Stuttgarter „Heimspiel in Sinsheim“ die Rede, Spieler und Verantwortliche schwärmten von der Unterstützung.
Nun naht der nächste Auftritt des VfB bei der TSG, wenn es am 2. Mai (15.30 Uhr) um wichtige Punkte im Rennen um die Champions-League-Plätze geht. Wieder vor ähnlich vielen Gästefans wie zuletzt? Das ist offen. Zunächst: An der Nachfrage aus Stuttgart wird es nicht scheitern. Das Gästekontingent ist längst vergriffen, sodass sich die Blicke auf den angekündigten freien Verkauf der Hoffenheimer richten. Dieser startet am kommenden Dienstag um 14 Uhr nach dem Prinzip „First Come, First Serve“ – und bot in den vergangenen Jahren die relativ verlässliche Möglichkeit zum Kartenkauf, wenn man pünktlich am PC oder vor dem Handy saß.
Dieses Mal aber könnte es enger werden. Das Interesse im derzeit laufenden internen Verkauf der TSG ist verhältnismäßig hoch – in jedem Fall höher als zuletzt. Der Verein nennt auf Nachfrage keine Zahlen zum bisherigen Stand, gibt aber eine Prognose: „Wir gehen davon aus, dass wenige hundert Karten in den freien Verkauf gehen werden.“ Die besondere Konstellation des Spiels – ein direktes Duell um Europa am drittletzten Spieltag – scheint also die Nachfrage anzukurbeln bei der TSG, die ihr Stadion im Mitglieder-Verkauf ansonsten längst nicht immer komplett voll bekommt.
Nun muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass unter den Ticket-Käufern im Rahmen der derzeit laufenden internen TSG-Vergabe auch Stuttgarter Fans sein können. Dieser Fall ist sogar sehr wahrscheinlich. In der Vergangenheit kam es des Öfteren vor, dass eine Mitgliedschaft beim gegnerischen Verein zum Kartenkauf abgeschlossen wurde – unter anderem in den Partien der Champions League 2024/25. Beziffern lässt sich das im Fall des Hoffenheim-Spiels aber nicht, zumal Überschneidungen im Einzugsgebiet beider Vereine bestehen.
Der kurzfristige Abschluss einer Mitgliedschaft ist indessen zwecklos: Als Stichtag für den Kartenkauf für das VfB-Spiel weist die TSG den 1. März aus. Wer bis dahin eingetreten ist, kann bis Anfang nächster Woche maximal vier Karten kaufen – ehe am Dienstag der angekündigte freie Verkauf mit einem Limit von zwei Karten pro Person startet.
Die Kosten für Plätze auf der Gegengerade liegen bei 80 Euro im seitlichen Bereich sowie 90 Euro in der Mitte. Die VfB-Partie ist damit preislich in der höchsten Kategorie A eingestuft, was ansonsten in dieser Saison nur noch für die Hoffenheimer Heimspiele gegen den FC Bayern und Borussia Dortmund gilt. Am anderen Ende der Skala waren für die Spiele gegen RB Leipzig und den VfL Wolfsburg für dieselben Plätze 24 respektive 30 Euro fällig.