Der RB-Trainer freut sich auf die Stimmung am Sonntag und warnt vor der Stuttgarter Offensive – will aber zugleich ohne Wenn und Aber auf Sieg spielen.

Sport: David Scheu (dsc)

Die Bundesliga-Saison geht in ihre entscheidende Phase – und den direkten Duellen kommt eine besondere Bedeutung zu. Ein solches steht am Sonntag (19.30 Uhr/Liveticker) an, wenn der VfB Stuttgart als Vierter den Fünften RB Leipzig empfängt und wichtige Punkte im Rennen um die Champions League vergeben werden.

 

„Wir haben eine Saisonphase vor uns, in der es um alles geht“, sagt RB-Trainer Ole Werner – und rechnet mit einer ausgeglichenen Partie am Sonntag: „Ich gehe davon aus, dass es ähnlich wie im Hinspiel ein Spiel auf Augenhöhe ist.“ Damals gewannen die Leipziger vor heimischem Publikum mit 3:1 – mit demselben Ziel reisen sie nun nach Stuttgart: „Beide Mannschaften werden auf Sieg spielen. Wir vertrauen auf unsere Stärke und sind gut drauf“, sagt der Leipziger Coach, der aufgrund der Spielanlage beider Teams eine temporeiche Begegnung erwartet.

Im Hinspiel traf Tiago Tomas zum zwischenzeitlichen 1:2-Anschluss für den VfB, der am Ende mit 1:3 verlor. Foto: Baumann/Hansjürgen Britsch

In diese geht er auch mit Respekt – vor allem mit Blick auf die Angriffsabteilung des VfB. „Es kommt eine Offensive auf uns zu, die neben der Qualität auch eine gewisse Erfahrung und Kaltschnäuzigkeit mitbringt.“ Deniz Undav (29), Ermedin Demirovic (27), Chris Führich (28) und Co. seien alle im besten Fußballeralter. „Sie brauchen nicht viele Situationen, um zu treffen.“ Das sei ein Unterschied zu manchem RB-Auftritt in den vergangenen Wochen.

Das Leipziger Rezept: Zum einen will man erst gar nicht viele Abschlüsse zulassen, zum anderen soll die Absicherung und Ordnung besser sein als zuletzt beim etwas glücklichen 2:1-Sieg gegen den FC Augsburg. „Sonst wird es gegen Stuttgart nicht funktionieren“, sagt Werner – der sich schon jetzt auf die Stimmung in der ausverkauften MHP-Arena freut: „Es ist ein cooles Stadion mit einer geilen Atmosphäre.“