VfB Stuttgart Gerichtsverfahren – VfB wartet nach Football-Finale auf viel Geld

Zum Spiel um Europas Football-Krone kamen 2025 rund 35.000 Fans in die MHP-Arena. Der VfB ist nun wegen ausstehender Zahlungen für die Stadionmiete vor Gericht gezogen. Foto: Pressefoto Baumann/Julia Rahn

Die Stuttgarter klagen gegen die ELF wegen ausstehender Zahlungen rund um das Football-Championship-Game 2025. Die Einzelheiten und die finanzielle Größenordnung.

Sport: David Scheu (dsc)

Das Finale der European League of Football (ELF) ist längst Geschichte, den VfB Stuttgart beschäftigt die Partie vom September 2025 aber noch immer. Aus unerfreulichen Gründen. Der Fußball-Bundesligist hatte seine Heimspielstätte für das Championship Game zwischen Stuttgart Surge und den Vienna Vikings (24:17) an die ELF vermietet – wartet aber bis heute auf Teile des Geldes.

 

Ein Blick auf die Größenordnung: Nach Informationen unserer Redaktion sah der Vertrag eine Summe von rund 350 000 Euro in mehreren Raten vor, verbunden mit einer Umsatzbeteiligung des VfB an den Catering-Einnahmen. Bei der Vermietung des gesamten Stadions ist eine Größenordnung von einer halben Million Euro durchaus üblich, in dem speziellen Fall aber brachte sich der VfB zur Unterstützung der Sportstadt Stuttgart ein und bewarb das Event auch auf seinen Kanälen. Ein Teil der vereinbarten Summe floss im Vorfeld des Spiels, wenngleich mit etwas Verzögerung. Mehr als die Hälfte – und damit ein sechsstelliger Betrag – ist aber nach wie vor fällig. Inzwischen befindet sich der Fall vor Gericht, der VfB bestätigte offene Forderungen gegenüber der ELF.

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