Nun ist das Halbfinale im DFB-Pokal zwischen dem VfB Stuttgart und dem SC Freiburg fix terminiert. Der Spieltag ist ein ungewöhnlicher – doch das hat seine Gründe.
Eigentlich waren der Dienstag und der Mittwoch als mögliche Spieltage für das Halbfinale im DFB-Pokal vorgesehen. Der VfB Stuttgart empfängt den SC Freiburg, Bayer Leverkusen hat den FC Bayern zu Gast. Nun sind diese beiden Partien um den Einzug ins Endspiel fix terminiert worden – und es kommt zu einer Besonderheit.
Der Mittwoch als Spieltag ist geblieben: Am 22. April (20.45 Uhr/ZDF) tritt der FC Bayern in Leverkusen an. Der Dienstag aber entfällt als Halbfinal-Spieltag, denn der VfB Stuttgart spielt erst am Donnerstag (23. April, 20.45 Uhr/ARD) das baden-württembergische Duell gegen den SC Freiburg. Und das hat seine Gründe.
Erst am Sonntag (17.30 Uhr) vor besagter Pokalwoche spielen der FC Bayern und der VfB Stuttgart in der Bundesliga gegeneinander. Diese Partie wiederum ist auf diesen Tag angesetzt, weil in der Woche davor Europapokalspiele stattfinden. Und sollte der VfB das Viertelfinale der Europa League erreichen, steigt das Rückspiel dieser Runde erst am Donnerstagabend (16. April).
Der Südgipfel in München kann also nicht am Freitag ausgetragen werden, am Samstag hätte der VfB auch einen Wettbewerbsnachteil gegenüber dem FC Bayern. Die Münchner spielen voraussichtlich am Dienstag oder Mittwoch (14. oder 15. April) in der Champions League – sollten sie sich gegen Atalanta Bergamo durchsetzen und das Viertelfinale erreichen.
Insofern ist der Ausweichtermin am Donnerstag ein logischer – und sowohl für den VfB als auch für den SC Freiburg ein gewohnter. Beide Mannschaften sind in dieser Saison in der Europa League aktiv. Termine am Donnerstagabend sind da die Regel.
Am Bundesliga-Spieltag darauf empfängt der VfB den SV Werder Bremen, die Freiburger müssen bei Borussia Dortmund ran. Ziemlich sicher jeweils am Sonntag. Die fixe Terminierung steht hier aber noch aus.