Die Stuttgarter treffen am Samstag in der dritten Liga auf einen prominent besetzten Kontrahenten – und wollen erstmals im Jahr 2026 punkten.

Sport: David Scheu (dsc)

Namhafter Gegner, große Kulisse: Wenn die U21 des VfB Stuttgart am Samstag (16.30 Uhr) in der dritten Liga den TSV 1860 München empfängt, wird es so voll wie noch nie in dieser Saison bei den Heimspielen in Großaspach. Rund 4000 Karten sind bereits für die Partie verkauft, der bisherige Höchstwert lag bei 3160 Zuschauern gegen den 1. FC Saarbrücken im vergangenen September. Alleine an die Gästefans gingen bislang rund 2500 Karten.

 

Der frühere Bundesligist aus München hat mehrere Akteure mit Erstliga-Erfahrung in seinen Reihen – Trainer Markus Kauczinski zum Beispiel oder die beiden Stürmer Florian Niederlechner (35) und Kevin Volland (33), wobei Niederlechner aufgrund muskulärer Probleme in diesem Jahr noch kein Spiel bestritten hat. Volland dagegen ist einsatzbereit, der 15-malige deutsche A-Nationalspieler lief in seiner Karriere unter anderem für Bayer Leverkusen und die AS Monaco auf.

Löwen-Coach Markus Kauczinski trainierte unter anderem schon den Karlsruher SC, den FC Ingolstadt und den FC St. Pauli. Foto: IMAGO/Lackovic

„Das ist eine ausgebuffte Mannschaft mit vielen erfahrenen ehemaligen Bundesligaspielern“, sagt VfB-Trainer Nico Willig und fordert: „Wir dürfen uns wenige Schwächen erlauben, denn diese werden von den abgeklärten Spielern eiskalt genutzt.“

Samuele di Benedetto ist wieder einsatzbereit

Während der VfB (Platz 13) mit drei Niederlagen ins Jahr 2026 gestartet ist und noch sieben Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone der dritten Liga hat, spielten die Löwen (Platz 8) zuletzt dreimal in Folge remis. Der Rückstand der Münchner zu Relegationsrang drei beträgt sieben Zähler.

Personell gibt es aufseiten der Stuttgarter einige Änderungen im Vergleich zur 0:4-Niederlage in der Vorwoche beim SC Verl: Kapitän und Verteidiger Dominik Nothnagel fehlt aufgrund seiner Gelb-Rot-Sperre, Mittelfeldspieler Samuele di Benedetto (grippaler Infekt) ist dagegen wieder fit. Ob Stürmer Mohamed Sankoh (muskuläre Probleme) auflaufen kann, ist noch offen und entscheidet sich kurzfristig.