Bürgermeister Roman Weiß ist seit dem Jahr 2002 im Amt. Foto: Ines Rudel Foto:
In Erkenbrechtsweiler (Kreis Esslingen) wird am 8. März 2026 ein Bürgermeister gewählt. Interessenten können sich jetzt bewerben. Der derzeitige Amtsinhaber tritt wieder an.
Elke Hauptmann
10.12.2025 - 18:00 Uhr
Wenn am 8. März nächsten Jahres der Landtag von Baden-Württemberg neu gewählt wird, können rund 1800 Wahlberechtigte in Erkenbrechtsweiler auch darüber abstimmen, wer in den nächsten acht Jahren auf dem Chefsessel des Rathauses sitzen wird. Die Stellenanzeige soll am 12. Dezember im Staatsanzeiger und im lokalen Mitteilungsblatt veröffentlicht werden: Gesucht wird ein hauptamtlicher Bürgermeister. In der Ausschreibung wird jedoch explizit darauf hingewiesen: „Der derzeitige Stelleninhaber bewirbt sich wieder.“
Die Amtszeit von Roman Weiß, seit 2002 Schultes in der 2200 Einwohner zählenden Kreisgemeinde am Fuß der Schwäbischen Alb, läuft am 20. April 2026 turnusgemäß ab. Der 52-Jährige würde gern weiterhin die Entwicklung von Erkenbrechtsweiler mitgestalten – bereits Ende September hatte er im Gemeinderat seine erneute Kandidatur bekanntgegeben.
Eine der Sehenswürdigkeiten in Erkenbrechtsweiler ist das Heidengrabenzentrum, dort wo einst die Kelten siedelten. Foto: Zweckverband Region Heidengraben
Bewerbungen für das Amt des Bürgermeisters bis 9. Februar möglich
Ob der parteilose Amtsinhaber der einzige Bewerber bleiben wird, steht noch nicht fest. Interessenten für den Posten können bis zum Abend des 9. Februar ihre Bewerbungsunterlagen im Rathaus von Erkenbrechtsweiler einreichen. Die vom Wahlausschuss zugelassenen Aspiranten werden die Gelegenheit erhalten, sich bei einer öffentlichen Veranstaltung am 27. Februar vorzustellen und Fragen der Bürger zu beantworten.
Es könnte die vierte Amtszeit für Roman Weiß werden. Bei der Wahl vor 23 Jahren hatte sich der studierte Forstwirt im zweiten Wahlgang gegen vier Mitbewerber durchgesetzt. Seither wurde er zweimal im Amt bestätigt, zuletzt im Jahr 2018 mit fast 92,5 Prozent der gültigen Stimmen. Seine Herausforderin, die Dauerkandidatin Friedhild Miller, musste sich mit 4,8 Prozent der Stimmen zufriedengeben. Die Wahlbeteiligung lag bei 46,3 Prozent.
Erhält am 8. März kein Kandidat mehr als die Hälfte der Stimmen, wird der Sieger am 22. März in einer Stichwahl ermittelt.