Großbrand in Waiblingen im Rems-Murr-Kreis Warnung vor schadstoffhaltiger Luft

Von red/aks 

Für das Stadtgebiet Stuttgart gibt es aktuell eine Warnung vor möglichen schädlichen Dämpfen, die sich durch den Großbrand in Waiblingen in der Luft befinden könnten. Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten.

Die Rauchsäule über dem Industriegebiet Eisental ist mehrere Kilometer weit zu sehen. Foto: SDMG 17 Bilder
Die Rauchsäule über dem Industriegebiet Eisental ist mehrere Kilometer weit zu sehen. Foto: SDMG

Waiblingen - Die Feuerwehr ist am Mittwochvormittag zu einem Brand einer Gewerbehalle im Industriegebiet Eisental in Waiblingen im Rems-Murr-Kreis gerufen worden.

Wie die Polizei mitteilte, ist die Feuerwehr aktuell vor Ort und versucht, den Brand zu löschen (Stand 11.45 Uhr). Die genaue Brandursache ist momentan noch nicht bekannt. Das Gebiet wurde von Einsatzkräften der Polizei weiträumig abgesperrt. Die aufsteigende Rauchsäule über dem Industriegebiet Eisental ist mehrere Kilometer weit zu sehen.

Die brennende Halle befindet sich auf dem Firmengelände des Entsorgungsunternehmens Alba in der Straße Schänzle . Die Gewerbehalle ist laut Polizei zwischenzeitlich eingestürzt. Der Notruf bei der Feuerwehr sei 9.30 Uhr eingegangen. Über Verletzte, Brandursache oder Schaden liegen noch keine Informationen vor.

Wohl keine Verletzten

Als das Feuer ausbrach, waren mehrere Mitarbeiter in der Halle. Nach aktuellen Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Die Feuerwehr lässt die brennende Halle kontrolliert abbrennen. Die Priorität liegt aktuell darauf, die angrenzenden Gebäude zu schützen, um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Einige Autos von Alba-Mitarbeitern wurden bereits in Mitleidenschaft gezogen worden.

Die Feuerwehr bittet die Waiblinger Einwohner der Kernstadt, ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Der Brand scheint derartige Ausmaße erreicht zu haben, dass die Feuerwehr das Einsatzende nicht abschätzen kann.

Für das Stadtgebiet Stuttgart gibt es aktuell eine Warnung vor möglichen schädlichen Dämpfen, die sich durch das Feuer in Waiblingen in der Luft befinden könnten. Ebenso betroffen ist Fellbach. Die Bürger werden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten.

Die Feuerwehr führt mit Hilfe eines Spezialgeräts Messungen durch, die den Schadstoffgehalt in der Luft bestimmen sollen. In der brennenden Halle wurden hauptsächlich Kunststoffabfälle, Altbatterien und ausgediente Spraydosen gelagert.




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