Vom 15. September bis 2. Oktober wird im Teilort von Weilheim (Kreis Esslingen) eine Stützmauer entlang der Landesstraße 1212 saniert. Diese ist deshalb halbseitige gesperrt.

Reporter: Elke Hauptmann (eh)

Die Straßenerneuerung in der Ortsdurchfahrt von Hepsisau soll nach Angaben der Stadtverwaltung Weilheim/Teck am 12. September enden. Die seit Anfang August erforderliche Vollsperrung der Hauptstraße kann dann zwar aufgehoben werden. Autofahrer müssen sich dennoch auf weitere Wochen mit Verkehrsbeschränkungen im Weilheimer Ortsteil einstellen. Denn schon wird eine neue Baustelle entlang der Landesstraße 1212 angekündigt.

 

Von Montag., 15. September, bis Donnerstag, 2. Oktober, wird im Bereich Alte Steige/Hauptstraße eine Stützmauer saniert, teilt das Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) mit. Während der Arbeiten ist eine halbseitige Sperrung der Straße notwendig. Beide Fahrtrichtungen bleiben erhalten, die Autofahrer werden jedoch einspurig im Wechsel an der Baustelle vorbeigeführt. Ampeln regeln den Verkehrsfluss auf einem etwa 100 Meter langen Abschnitt.

Das Bauwerk selbst muss auf einer Länge von rund 15 Metern instandgesetzt werden. In diesem Bereich sind den Angaben zufolge die Gründungen der Natursteinmauer an mehreren Bereichen erheblich „ausgekolkt“, wie es in der Fachsprache heißt. Auskolkungen sind Hohlräume, die sich unter oder an der Basis einer Stützwand bilden, oft durch Wasser oder Erosion verursacht, was zu einer Instabilität der Mauer führen kann.

Diese Hohlräume müssen nun aufgefüllt und die Fugen repariert werden, um die Standsicherheit der Mauer und der Straße zu gewährleisten. „Aus Gründen der Verkehrssicherheit und des Arbeitsschutzes“ ist dafür laut dem RPS eine halbseitige Sperrung der L 1212 zwingend erforderlich. Den Zuschlag für die Instandsetzungsarbeiten hat eine mittelständische Baufirma aus dem Rems-Murr-Kreis erhalten. Die Kosten belaufen sich auf rund 65 000 Euro, die vom Land getragen werden.

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