Die Stadt Sindelfingen verstärkt ihre Maßnahmen gegen illegale Müllablagerungen an den Containerstandorten des Abfallwirtschaftsbetriebs Böblingen.
Wilde Müllablagerungen in Sindelfingen sind weiter ein Problem. An vielen Containerstandorten des Abfallwirtschaftsbetriebs Böblingen (AWB) in Sindelfingen, die als Sammelstellen für Altglas und Altkleider dienen, kommt es seit längerem wiederholt zu wilden Müllablagerungen. Neben den Containern illegal abgelegte Abfälle wie Hausmüll, Sperrmüll, Gartenabfälle oder Textilien haben dort nichts verloren. Im Kampf gegen diesen Missbrauch wurden Anfang des Jahres an den beiden Müll-Hotspots Hohenzollernstraße/ Freibadparkplatz und Rudolf-Harbig-Straße Lichtmasten und Bewegungsmelder installiert. Ergänzend zur laufenden Testphase werden nun weitere besonders belastete Containerstandorte verlegt oder aufgelöst.
Auflösung stark vermüllter Standorte
Für mehr Sauberkeit werden die Container Am Hirnach sowie in der Friedrich-Ebert-Straße vor dem ehemaligen Waldhotel aufgegeben, teilt die Stadtverwaltung mit. An beiden Stellen sei es in den vergangenen Monaten wiederholt zu massiven illegalen Müllablagerungen gekommen – deutlich mehr als an anderen Containerstandorten. Neben Altglas und Alttextilien seien dort unter anderem Kartons, Plastiktüten mit Hausmüll, Elektroschrott, Sperrmüll, Möbelstücke und Matratzen abgestellt worden.
Darüber hinaus werde der Alttextilcontainer in der Goldbergstraße abgebaut, um die Situation zu entschärfen. Die Altglascontainer dort bleiben aber erhalten. Indessen würden in der näheren Umgebung weiterhin gut erreichbare Sammelstellen für Altglas, Dosen und Alttextilien zur Verfügung stehen.
Zudem würden die bisherigen Containerstandorte Corbeil-Essonnes-Platz (Domo) und Seestraße gegenüber dem Café Wiesn Mitte Februar zusammengelegt. In diesem Zuge werden die beiden Alttextilcontainer in der Seestraße entfernt.
Hohe Kosten durch Vermüllung
Containerstandorte werden in Sindelfingen laut der Stadtverwaltung zunehmend als illegale Müllkippen missbraucht, was den Betrieb erheblich erschwere und hohe Zusatzkosten verursache. Was ursprünglich der Mülltrennung dienen sollte, entwickele sich mancherorts zu einem Anziehungspunkt für illegale Entsorgung. Die Stadt appelliert daher erneut an alle Bürgerinnen und Bürger, Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen. Gemeldet werden können Müllverstöße online unter www.sindelfingen-wills-wissen.de, per E-Mail an umwelt@sindelfingen.de oder telefonisch über das Sauberkeitstelefon unter 0 70 31 / 9 47 51.