Wohnen in Leonberg Raus aus der Stadt – neues Wohngebiet lockt mit Garten

IEP-Geschäftsführer Stefan Schwarz und Bauleiter Silas Kirschner besuchen mit der Familie Hildebrandt (von links) die Baustelle. Foto: Simon Granville

Familie Hildebrandt verlässt den Marienplatz in Stuttgart für mehr Natur. In Leonberg-Warmbronn findet sie ein familienorientiertes Quartier mit erschwinglichen Preisen.

Noch bis zum Sommer wohnen Nina und Dominik Hildebrandt am Marienplatz in Stuttgart. Das Leben ist dort urban, lebendig, auch mal stressig. Und wegen des ständigen Verkehrs recht laut. Im städtischen Ballungsraum ist zudem die Luftqualität nicht die beste. „Mit unserem dreieinhalbjährigen Sohn zieht es uns deshalb jetzt raus aus der Stadt“, sagt die 33-Jährige, die in Leonberg geboren wurde und in Rutesheim aufgewachsen ist. Mehr Natur soll es sein, mehr Ruhe – und vor allem ein eigener Garten.

 

Nach reichlicher Überlegung investiert die junge Familie nun in eine eigene Immobilie. Diese hat sie im Leonberger Teilort Warmbronn gefunden, im neuen Wohnquartier „Dahliengärten“ – zwischen Christian-Wagner-Straße, Dahlienweg und Gartenstraße gelegen. Dort entsteht auf rund 5600 Quadratmetern ein familienorientiertes Wohngebiet mit insgesamt 23 Reihen- und vier Doppelhäusern.

IEP-Geschäftsführer Stephan Schwarz erklärt der Familie Hildebrandt die Baupläne. Foto: Simon Granville

Den Hildebrandts war schnell klar: Selbst bauen und alle Gewerke organisieren wollten sie nicht. Für diese Herausforderungen und auch die damit verbundenen Risiken fehlt ihnen schlicht die Zeit. „Wir haben beide anspruchsvolle Jobs“, sagt der 35-jährige Dominik Hildebrandt. Stattdessen entschied sich das Paar für eine schlüsselfertige Lösung des Höfinger Wohnungsbauunternehmens IEP-Wohnen (Immobilien, Entwicklung, plus Wohnen), das die „Dahliengärten“ entwickelt hat und derzeit in die Realität umsetzt. „Die Käufer werden bei uns vom ersten Gespräch bis zur Schlüsselübergabe von einem festen Ansprechpartner begleitet“, sagt Stephan Schwarz.

Individuelle Wünsche würden dabei berücksichtigt – bis hin zur Auswahl der Bäume im Garten. Der IEP-Geschäftsführer hat einen eindeutigen Trend beim Wohnen erkannt: „Unsere Kunden sind pragmatisch, bevorzugen einen praktischen Nutzen, wollen wenig Aufwand und wünschen sich einen kleinen Garten.“

Baubeginn direkt am Gehweg – das war Vorgabe

Von der Christian-Wagner-Straße aus betrachtet präsentieren sich die neuen Reihenhäuser ähnlich einer Festung. Die Gebäude schließen direkt – ohne jeglichen Grünstreifen – an den Gehweg an. „Das ist Vorschrift im Bebauungsplan, weil es dem Erscheinungsbild des Ortskerns entspricht. Wir hätten die Reihe sonst gerne nach hinten gerückt“, sagt Stephan Schwarz. Mit diesem Kompromiss an der Nordseite kann er aber gut leben, denn Richtung Süden ausgerichtet präsentiere sich das Quartier trotz der Dichte der Häuser recht luftig. Das Unternehmen habe sich bewusst gegen Geschosswohnungsbau entschieden.

Das Quartier soll vor allem Familien ansprechen: Es hat kleine Gärten, Freiflächen, ein Fußweg schlängelt sich durch, es gibt Spielbereiche, und oberirdisch ist möglichst wenig Verkehr vorgesehen. Nur sechs Stellplätze entstehen sichtbar im Außenbereich, die meisten Autos verschwinden in einer gemeinsamen Quartiersgarage. Zwei Stellplätze pro Einheit gehören zum Konzept, ebenso Fahrradabstellplätze. Von der Tiefgarage gelangen Bewohner teilweise direkt in ihre Häuser. Im ersten Geschoss befindet sich ein Kellerraum, inklusive der Anlage für die Wärmepumpe. Die Häuser bieten fünf bis sechs Zimmer auf etwa 130 bis 160 Quadratmetern Wohnfläche, teilweise sogar Erweiterungsmöglichkeiten auf sieben Zimmer. Stephan Schwarz hat sich mit seinem Höfinger Unternehmen auf familiengerechte Reihenhäuser spezialisiert – bewusst nicht auf Luxusimmobilien. „Ziel ist es, Wohneigentum zu schaffen, das für Familien noch erreichbar bleibt.“

Früher stand das Hotel Traube auf dem Areal

In den Warmbronner „Dahliengärten“ beliefen sich die Kosten beispielsweise auf 640 000 Euro bis etwa 820 000 Euro für die Doppelhaushälften. Die Nachfrage nach familiengerechtem Wohnraum sei trotz der momentan wirtschaftlich instabilen Lage weiterhin hoch, sagt IEP-Kundenbetreuer Mark Schuhmacher. „Viele Interessenten überlegen derzeit länger, bevor sie kaufen.“

Entstanden ist das Quartier in einem Areal, auf dem früher unter anderem das Hotel Traube stand. Der erste Bauabschnitt mit zehn Reihenhäusern wurde Mitte 2024 begonnen und soll Mitte 2026 fertiggestellt werden – alle Häuser sind verkauft.

Im zweiten Bauabschnitt entstehen acht weitere Reihenhäuser, die bis Mitte 2027 bezugsfertig sein sollen. Der dritte Abschnitt mit fünf Reihenhäusern und vier Doppelhaushälften startet voraussichtlich im Juni 2026 in die Vermarktung. Insgesamt investiert IEP-Wohnen knapp 18 Millionen Euro in das Quartier.

Der Sohn freut sich auf Hühner in der Nachbarschaft

Familie Hildebrandt schaut sich im künftigen Wohnzimmer mit Bauleiter Silas Kirschner und Projektleiter Marc Schumacher noch einmal die Pläne an, um die letzten Feinheiten abzustimmen. Im Sommer soll der Umzug sein. Rechtzeitig zum neuen Kindergartenjahr beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt in Warmbronn. Und ihr Sohn? Der erzählt seinen Freunden in Stuttgart schon jetzt voller Begeisterung von seinem neuen Zimmer. Denn von dort könne er direkt in den Nachbargarten schauen – und die Hühner dortbeobachten.

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