Zehn Kriterien
: Was muss ein neues Fahrrad alles können?

AnzeigeDie Fahrradindustrie verbucht derzeit Rekordumsätze. Vor allem ein neues E-Bike steht bei vielen auf dem Wunschzettel ganz weit oben. Doch welche Anforderungen stellen Zweirad-Fans an ihr neues Fahrrad?
Von
Daniela Eichert
Stuttgart
  • Sozial nachhaltig Radfahren: Fahrradfahren ist gut fürs grüne Gewissen. Wer dann noch einen Schritt weitergehen will, der holt sich ein möglichst ökologisches Fahrrad. Beispielsweise aus Bambus. Die Rahmen werden komplett aus dem nachwachsenden Rohstoff gefertigt. Und es wird sogar sozial verantwortungsvoll produziert: Einnahmen aus dem Radverkauf werden beispielsweise für den Bau einer Schule in Ghana verwendet.

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  • Kraftsparend Radfahren: "Ohne Fleiß kein Preis", heißt zwar das Sprichwort, doch so mancher Radfahrer wählt lieber eine kraftsparende E-Bike-Variante. Mit Unterstützung rollt das Rad deutlich leichter und macht vor allem richtig viel Spaß. E-Bikes sind darum weiter im Kommen.

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  • Kompaktes Fahrrad: Die Parksituation ist auch für Radfahrer in so mancher Großstadt äußerst schwierig. Warum also das Fahrrad nicht einfach mit in die Wohnung nehmen? Falträder sind hier eine kompakte und platzsparende Möglichkeit. Sie passen problemlos unter den Tisch oder in den Flur und lassen sich auch im ICE oder ÖPNV kostenlos mitnehmen.

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  • Bezahlbares Fahrrad: Oftmals steht dem Traumrad ein allzu geringes Budget im Weg. Bevor man aber gar kein Rad kauft, sollte man mal beim Arbeitgeber anklopfen, ob dieser die Möglichkeit zum Fahrradleasing anbietet. Durch Gehaltsumwandlung wird dabei ein Teil des Bruttogehalts einbehalten und in einen Sachbezug umgewandelt. Dieser wird durch die sogenannte Ein-Prozent-Regel versteuert, im Gegenzug werden Abgaben zur Sozialversicherung reduziert. So sind beim neuen Rad Ersparnisse bis zu 40 Prozent gegenüber einem Direktkauf möglich.

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  • Modisch unterwegs: Das Bike ist nicht nur fahrbarer Untersatz, sondern immer mehr ein Lifestyle-Accessoire. Noch nie war die Modellvielfalt am Markt so groß wie heute. Da ist für jeden etwas dabei – sowohl optisch als auch technisch.

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  • Pannensicher unterwegs: Es ist immer ärgerlich, wenn ein Rad eine Panne hat. In den meisten Fällen ist der Reifen platt. Doch dagegen gibt es mittlerweile pannensichere Lösungen. Tubeless-Systeme oder Pannenschutzgürtel aus Spezialkautschuk erhöhen die Pannensicherheit ungemein. Die pannensicheren Reifen sind mit einem Großteil der Räder und E-Bikes kompatibel, was sie zu einer idealen Nachrüstmöglichkeit macht. Dabei sind Radumfang und Einbaubreite zu beachten.

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  • Sauberes Rad: Damit das weiße Hosenbein auch sauber bleibt, am besten einen Riemenantrieb verwenden. Dieser läuft geschmeidig sowie ohne weitere Schmierung und hält rund dreimal so lange wie eine Kette. Der Riemen hat sich als saubere Alternative am Markt etabliert und wird an vielen neuen Rädern verbaut. Der Rahmen muss allerdings für die Riemenaufnahme ausgelegt sein, was ein Nachrüsten bei älteren Rädern sehr aufwendig macht.

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  • Schmerzfrei Radeln: Um mit einem Fahrrad lange glücklich zu sein, ist schmerzfreies fahren ein essenziell. Drei Kontaktpunkte gibt es zwischen Radfahrer und Fahrrad: Die Griffe, die Pedale und den Sattel. Alle können ergonomisch angepasst werden. Ein passender Sattel ist an so gut wie jedem Rad einfach nachzurüsten, der Wunsch nach schmerzfreiem Sitzen also für jeden Radfahrer möglich.

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  • Sicherheit beim Biken: Ein Fahrrad kommt nie komplett ohne Service aus, etwa wegen der Bremsen. Sie verschleißen und müssen regelmäßig gewartet werden – auch bei hydraulischen Scheibenbremsen. Das Mehr an Bremssicherheit und wohldosierbarer Kraft ist ein Grund, warum sich eine steigende Anzahl an Radfahrern für Scheibenbremsen entscheidet.

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  • Wartungsarmes Rad: Der Wunsch ist nur allzu nachvollziehbar. Wer möchte sein Fahrrad schon ständig pflegen? Aber damit es wie geschmiert läuft und länger hält, ist Service unumgänglich. Gerade Feder- und Schaltkomponenten brauchen regelmäßig Zuwendung, müssen von Dreck befreit und neu geschmiert werden.

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Stuttgart - Es sollte toll aussehen, den ökologischen Fußabdruck seines Besitzers möglichst klein halten, den Fahrer sicher von A nach B bringen und möglichst nicht allzu viel kosten. Ganz schön viele Wünsche auf einmal, die Biker an ihre neues Objekt der Begierde haben. Insgesamt zeigt sich, dass neben Sicherheit Emotionen eine große Rolle beim Fahradkauf spielen.

In unserer Bildergalerie haben wir die Top Ten der Kriterien zusammengestellt, die Biker bei der Anschaffung eines neuen Drahtesels am wichtigsten sind. Inklusive Tipp wie die Finanzierung des teuren Traumfahrrads gelingen könnte.