STZ+STZ+Architektur-Ausstellung in Stuttgart
: Die Erde ist eine Röhre

Wie kann der Mensch auf der Erde überleben – und wie kann die Erde trotz des Menschen weiter existieren? Der Architekt Günther L. Eckert hat bereits in den 1970er Jahren seine Utopie dazu entwickelt. Wie sie aussieht, ist in der Architekturgalerie am Weißenhof zu entdecken.
Von
Andrea Jenewein
Stuttgart
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  • Günther L. Eckerts Röhre in einer handgefertigten Zeichnung: „Wir müssen einfach das Unmögliche riskieren“.

    Günther L. Eckert
  • Der Architekt Günther L. Eckert erdachte sich eine Rettung für die Menschheit und die Erde: Eine Röhre, einer 35 000 Kilometer langen röhrenförmigen Konstruktion mit einem Durchmesser von 250 Metern, die 300 Meter über dem Meeresspiegel auf Pylonen ruhend zwischen dem 40. und 50. Breitengrad um die Erde herum gebaut werden sollte.

    Günther L. Eckert
  • Auch über dem Meer war die Röhre entweder wegen der geringen Meerestiefe machbar – oder die Pylone ruhten auf schwimmenden Inseln.

    Günther L. Eckert
  • Heute müsste man für die mittlerweile rund neun Milliarden Menschen zwei solcher Röhren bauen müsste. „Ansonsten bereiten wir uns quasi bereits auf die Röhre vor“, sagt Michael Fehr. „Wir bewegen uns schon heute vorrangig in geschlossenen und geschützten Räumen, etwa in tiefgekühlten Einkaufszentren. Der Natur setzen wir uns kaum noch aus.“

    Günther L. Eckert
  • Momentan sind seine Zeichnungen und Aufschriebe in der Galerie am Weißenhof zu sehen.

    Ferdinando Iannone/Lichtgut/Ferdinando Iannone
  • Michael Fehr (links) und Klaus Jan Philipp in der Ausstellung in der Galerie am Weißenhof.

    Ferdinando Iannone/Lichtgut/Ferdinando Iannone
  • Der Architekt Günther L. Eckert im Jahr 1972.

    Wikipedia
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