Architektur-Vorträge in Stuttgart: Die architektonische Kunst des Weiterbauens

Ein ehemaliges Kaufhaus in Oberhausen wird umgebaut – es entstehen dort 16 Mietwohnungen.
IMAGO/Funke Foto Services/IMAGO/Martin MoellerWie ist der Bau- und Immobilienkrise beizukommen – mit dem Neubau hunderttausender Wohnungen, Büros und Häuser oder mit dem konsequenten Umbau alter Gebäude? Das Thema bewegt auch die Architektenschaft und hat auch Auswirkungen auf die Lehre, in der ein stärkerer Focus auf das Bauen im Bestand gelegt wird. Auch bei Architekturwettbewerben von „Beispielhaftes Bauen“ der Architektenkammer bis zum DAM-Preis werden immer häufiger Umwidmungsprojekte, Sanierungen und Umbauten ausgezeichnet.

Von der Architektenkammer ausgezeichneter Umbau in der Stuttgarter Urbanstraße. Ein Verwaltungsgebäude haben Plan Forward Architekten in ein Haus mit 19 Wohneinheiten umgebaut.
Foto: Plan Forward/Dietmar StraussDas Architektur-Forum BW unter der Leitung von Knut Göppert (schlaich bergermann partner) und Achim Söding (Auer Weber) veranstaltet zu dem Thema nun eine dreiteilige Vortragsreihe in Kooperation mit dem Fachbereich Architektur der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.
Baukultur und zirkuläres Bauen
Die Reihe „Alles nachhaltig!? – Faktencheck Bauwende“ findet in der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart (Neubau 1, Glaskasten) statt. Der Auftakt ist am 29. Oktober um 19 Uhr mit Reiner Nagel von der Bundesstiftung Baukultur und Eva Dietrich von Architects4Future, sie sprechen über Baukultur und Bauwende.
Die nächsten Termine sind am 26. November (19 Uhr) zum Thema „Nachhaltig: Forschen und Bauen“ mit Anna Braune von der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) und Lina Streeruwitz vom StudioVlayStreeruwitz und am 14. Januar um 19 Uhr zum Thema „Zirkulär: Strukturen und Akteure“ mit Ann Kathrin Goerke von Concular und Margit Sichrovsky von LXSY Architekten.
