STZ+STZ+Berliner Schloss steht vor der Eröffnung
: Preußens Gloria ist wieder da

Das Berliner Schloss ist fertig gebaut. Damit wäre der Streit zwischen Befürwortern und Gegnern des 677 Millionen Euro teuren Projekts jetzt eigentlich hinfällig, wenn die Architektur nur nicht so ambivalent daher kommen würde.
Von
Falk Jaeger
Stuttgart
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  • Das Berliner Schloss mit seiner schlichten Ostfassade

    SHF/Christoph Musiol
  • Blick auf die Spreeinsel mit dem teilrekonstruierten Schloss-Gebäude

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  • Mit der Rekonstruktion schließt nun wieder ein Schloss die barocke, die Hauptstadt von Ost nach West durchschneidende monumentale Achse ab.

    SHF / Christoph Musiol
  • Schloss-Fassade mit dem Fernsehturm im Hintergrund

    SHF /Christoph Musiol
  • Den Ostflügel entwarf der Architekt Franco Stella im Stil des italienischen Razionalismo.

    SHF / Christoph Musiol
  • Impressionen von der Ostfassade

    SHF / Christoph Musiol
  • Impressionen von der Ostfassade

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  • Impressionen von der Ostfassade

    SHF / Christoph Musiol
  • Auf Alt getrimmte Fassaden treffen auf moderne Raster-Optik: Blick auf die Ost- und die Südfassade

    SHF / Foto: Stephan Falk
  • Der Kontrast setzt sich im Innern fort: Blick in das Atrium

    Alexander Schippel
  • Das Eosander-Portal

    Alexander Schippel
  • Die Computersimulation zeigt, wie das Humboldt-Forum im Innern aufgebaut ist.

    SHF / Golden Section Graphics
  • Das Café

    Alexander Schippel
  • Den Grundstein für das Schloss wurde bereits im 15. Jahrhundert gelegt. Fast 500 Jahre, bis 1918, residierten die Hohenzollern darin.

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  • Die Königs- und Kaiserresidenz wird im Zweiten Weltkrieg zerstört. Der SED-Chef Walter Ulbricht sprengt die Ruine 1950 zugunsten eines Aufmarschplatzes. Erst 1976 nimmt die Volkskammer die Arbeit im neu errichteten Palast der Republik auf.

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  • Es ist der erste freitragende Stahlskelettbau in der DDR. Der Volksmund nennt ihn spöttisch „Erichs Lampenladen“, aufgrund der üppigen Beleuchtung in Foyer und Treppenhaus.

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  • Ein anderer Spottname: „Palazzo Prozzi“. 1990 wird der Bau wegen Asbestverseuchung geschlossen. Nach der Entkernung kam es zu Zwischennutzungen unter der Bezeichnung „Volkspalast“. Im Januar 2005 installierte der Künstler Lars Remberg das Wort „Zweifel“ in Leucht-Lettern auf dem Dach.

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  • Der Abriss verschob sich mehrfach, 2006 lehnte der Bundestag Anträge von Bündnis 90/Die Grünen und der damaligen Linkspartei PDS zur Erhaltung ab.

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  • Rückbauarbeiten am Palast der Republik, 2006

    Imago/Stöpper
  • 2008 sind die Abrissarbeiten abgeschlossen.

    Imago/Seeliger
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