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: Hinter den Kulissen – so marode ist das Stuttgarter Opernhaus

Bis 2032 soll der Betrieb im Opernhaus weiterlaufen – vier Jahre länger als geplant. Doch schon jetzt arbeiten Technik, Ballett und Orchester im Littmann-Bau am Limit. Ein Rundgang zeigt, wo es klemmt.
Von
Andrea Kachelrieß
Stuttgart
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  • Geht bei der Steuertechnik der Beleuchtung etwas kaputt, hilft nur ein Lötkolben. Es gibt keine Ersatzteile mehr, sagt Nils Heggemann vom Staatstheater.

    Lichtgut/Leif Piechowski
  • Blick in den Dimmerraum im Opernhaus: So sieht es aus, wenn digitale auf analoge Beleuchtungstechnik trifft – Extra-Kühlung ist vor allem im Sommer angesagt.

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  • Die Platinen auf den Einschüben aus den frühen 1980er Jahren werden heute nicht mehr hergestellt. Nils Heggemanns Team ist bei Defekten auf Selbsthilfe und Lötkolben angewiesen.

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  • Blick zwischen die Schaltschränke des Dimmerraums, mehrere hundert Bühnenscheinwerfer werden hier geregelt.

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  • Die Leisten mit Glühbirnen sorgen für zusätzliche Last, falls auf der Bühne nur ein kleines Lämpchen zu regeln ist.

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  • Kabel, wohin das Auge schaut: Im Spielbetrieb ist bei Defekten eine schnelle Lösung gefragt. Ein neues Kabel löst ein Problem oft fixer als die Suche nach der schadhaften Stelle am alten.

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  • Im Maschinenraum unter der Bühne läuft alles noch hydraulisch.

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  • Die Maschinen sind groß, der Raum niedrig und beengt. Das stellt bei Reparaturen vor Probleme.

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  • „U-Boot-Bunker“ nennen die darin Arbeitenden diesen Raum.

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  • Eng geht es auch bei den Tänzern zu. Kompanie-Sprecher Vincent Travnicek gibt Einblick in eine Garderobe, die sich 16 seiner Kollegen teilen.

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  • Falls das Sofa besetzt ist...

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  • ... weichen Tänzer zum Ausruhen auch auf den Boden aus. Einen Ruheraum gibt es nicht.

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  • Überall auf den Fluren stehen Kostümständer und Materialboxen.

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  • Aber auch für Weihnachtsdeko findet sich noch ein Plätzchen.

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  • Selbst der Vorraum der Physiotherapie wird als Lagerfläche genutzt.

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  • Die Wege in die Kantine sind oft weit und verwinkelt.

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  • Vor den Stimmzimmern der Orchestermusiker stehen Boxen mit Instrumenten.

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  • Die Stimmzimmer selbst sind oft beengt.

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  • Blick in das winzige Reich der Tubisten

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  • Staatsorchester-Geschäftsführerin Elisa Wickert weiß, was Musikerinnen und Musiker wünschen: Mehr Platz zum Proben, gern auch mal in Kammermusik-Besetzung.

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  • Viele Musiker hätten, sofern es die Wohnsituation zulasse, das Üben nach Hause verlegt, sagt Elisa Wickert.

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  • Warten auf die Sanierung: Gebastelt wird bis dahin im Opernhaus an vielen Stellen. Auch die Halterung einer Aufzugleuchte sieht reichlich improvisiert aus.

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