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: Die Coolen von der Weißenhofsiedlung

Was suchte Josephine Baker in der Bordkabine von Le Corbusier? Welches Stuttgarter Power Couple unterstützte Walter Gropius? Wie aufregend ist die Wiederentdeckung eines verschollen geglaubten Sessels von Mart Stam? Ein Buch beleuchtet die Beziehungen starker Persönlichkeiten rund um das Entstehen der Weißenhofsiedlung.
Von
Tomo Pavlovic
Stuttgart
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  • Doppelhaus von Josef Frank in Stuttgart. Matthias Kripp schreibt in dem Buch „Die Werkbundsiedlung am Weißenhof – MacherInnen des Modernen“ einen Essay „Von der Wiener Moderne bis zu Ikea“.

    av edition/Otto Lassen, Lempert
  • Festgesellschaft am Tag der Eröffnung der Werkbund-Ausstellung „Die Wohnung“ in Stuttgart am 23. Juli 1927 auf dem Siedlungsgelände am Weißenhof. Mitte: Willi Baumeister (mit Fliege), daneben Margarete Baumeister, Alfred Roth und Victor Bourgeois.

    Otto Lossen, Stadtarchiv Stuttgart/av edition
  • Die Villa Döcker von Richard Döcker, 1927. Das Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Seither klafft hier eine Lücke.

    Otto Lossen, Lempertz/av edition
  • Mit dem 2014 fertiggestellten Forschungshaus „B 10“ von Architekt und Ingenieur Werner Sobek und Schwörer-Haus, das doppelt soviel Energie erzeugt als es benötigt, wurde das Grundstück einige Zeit bespielt. Darüber schreibt Thomas Geuder im Buch.

    Zooey Braun/Werner Sobek
  • Das Haus wurde nur temporär geduldet und wurde wieder abgebaut.

    Zooey Braun/Werner Sobek
  • Der niederländische Architekt und Designer Mart Stam hat nicht nur Stahlrohrstühle entworfen: Wohnzimmer mit Polstersessel und Sofa in seiner Wohnung auf der Weißenhofsiedlung. Über den Sessel von Stam berichtet Otakar Mácel im Buch.

    Otto Lossen, Lempertz/av edition
  • In dem Buch schreibt Günter Baumann auch über Bilder in den Wohnungen der Werkbund-Ausstellung. Willi Baumeister „Komposition mit rotem Rechteck“, 1925/26, in Haus 14 (Wohn-/Schlafraum) von Le Corbusier und Pierre Jeanneret. Das Doppelwohnhaus von Le Corbusier mit seinen von ihm bevorzugten Modellen, die er 1925 für den „Pavillon de Esprit Nouveau“ in Paris ausgesucht hat. Der Stuhl ist heute als Modell Nr. 209 immer noch im Lieferprogramm der Thonet GmbH. Die genaue Bezeichnung für den historischen Armlehnstuhl ist: Schreibtisch-Fauteuil Nr. 9 (6009). Design: Gebrüder Thonet, 1900.

    Otto Lossen, Lempertz/av edition
  • Willi Baumeister, „Abstrakt mit Rot“ 1927, Staatsgalerie Stuttgart in Haus 15 (Wohn-/Schlafraum) von Le Corbusier und Pierre Jeanneret. Das Foto zeigt den Raum für den Nachtgebrauch hergerichtet.

    Otto Lossen/Lempertz/av edition
  • Noch ein Bild von Willi Baumeister: „Figur mit Streifen II“, 1920 im Haus 13, Wohnraum von Le Corbusier und Pierre Jeanneret.

    Otto Lossen, Archiv Baumeister im Kunstmuseum Stuttgart/av edition
  • Willi Baumeister: „Drei Sportler im Freien“, 1926, im Haus 25 (Wohnraum) von Adolf Rading in der Weißenhofsiedlung, Werkbund-Ausstellung „Die Wohnung“, Stuttgart 1927 mit Chaiselongue von Walter Knoll.

    av edition
  • Hans Schubert: Lily Hildebrandt, 1971. Silbergelatineabzug D.O.P. auf Fotopapier, 28,3 x 22,9 cm. Der Malerin Lily Hildebrandt, ihrer Beziehung zum Bauhaus-Gründer Walter Gropius und ihrem vielfältigen Wirken in Stuttgart nimmt sich Andrea Scholtz in dem Aufsatz „Netzwerkerin der Avantgarde“ an.

    Hans Schubert/av edition
  • Die hier gezeigten Bilder stammen aus dem lesenswerten Buch: Die Werkbundsiedlung am Weißenhof: MacherInnen des Modernen. Hg.: Deutscher Werkbund Baden-Württemberg, Band 3 der Werkbund-Reihe. av edition, Stuttgart. 112 Seiten, rund 200 Abbildungen und Pläne, 24 Euro.

    av edition
  • Archivaufnahme vom 10.12.1968 von Architekt Walter Gropius. In Weimar hatte der Berliner Architekt Walter Gropius 1919 das „Staatliche Bauhaus“ ins Leben gerufen. Es sollte durch die Verbindung von Handwerk, Leben und Kunst ein Versuchslabor für eine neue, humanere Gestaltung der Gesellschaft sein.

    dpa/Joachim Barfknecht
  • Die Baustelle ist längst beendet. Blick auf das als „unscharfe Rekonstruktion“ wieder aufgebaute Direktorenhaus von Walter Gropius am 29. April 2014 in Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt). Mit einem Festwochenende wurde der abgeschlossene Wiederaufbau der Meisterhaussiedlung gefeiert. Die von Walter Gropius entworfene Siedlung ist erstmals seit fast 70 Jahren wieder komplett. Sie gehört wie das Bauhaus zum Unesco-Welterbe.

    dpa/Jan Woitas
  • Gropius hat auch Fabriken entworfen: Das Gebäude des Fagus-Werks, fotografiert in Alfeld (undatiertes Foto) von 1911 gilt als Ursprungsbau der modernen Industriearchitektur ist das 1911 und war Gropius’ Erstlingswerk.

    dpa/Karl Schünemann
  • Die Bildkombo der beiden Bilder zeigt das Fagus-Werk kurz nach der Grundsteinlegung im Jahr 1911 (oben) und als aktuelle Ansicht. Die von Walter Gropius entworfene Schuhleistenfabrik im niedersächsischen Alfeld ist Unesco-Weltkulturerbe. Das zuständige Komitee der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur stimmte am 25. Juni 2011 in Paris einem entsprechenden Antrag der Bundesrepublik zu.

    dpa/Fagus Werk
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