STZ+STZ+Architektur bei Göppingen
: Ein Haus aus Schrott – Schandfleck oder Kunstwerk?

Im Nassachtal bei Göppingen wohnt seit vier Jahrzehnten der Künstler Kurt Gminder. Ebenso lange diskutieren die Menschen, ob sein aus Bauabfällen erbautes Haus ein Künstlerhaus mit Charme ist oder eine Ruine. Ein Besuch.
Von
Andrea Jenewein
Stuttgart
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  • Idyllisch gelegen im Nassachtal und zurückgezogen wohnt der Künstler Kurt Gminder. Seine Türöffnung gleicht einem Höhleneingang.

    /Jenewein
  • Das Haus des Künstlers Kurt Gminder steht im Nassachtal bei Göppingen. Es passt sich organisch in die Landschaft ein. Dennoch ist das Haus ein Streitfall.

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  • Das Haus ist aus Bauabfällen entstanden. Für manche ist es deshalb ein Schrotthaus. Andere bezeichnen es indes als Künstlerhaus.

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  • Das Haus sieht von allen Seiten anders aus. Hier ist es von der Seite zu sehen . . .

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  • . . . hier von hinten . . .

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  • . . . und auf diesem Bild von der anderen Seite.

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  • Je näher man dem Haus kommt, desto mehr Details entdeckt man.

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  • Natur und Haus verschmelzen an vielen Stellen.

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  • Der Gartenteich, den Kurt Gminder auch Pool nennt. Manchmal geht er tatsächlich dort baden.

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  • Im Inneren des Hauses ist es an vielen Stellen erstaunlich licht und hell . . .

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  • . . . es gibt aber auch kruschtelige Ecken . . .

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  • . . . ein künstlerisches Chaos.

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  • Das Haus ist – Innen wie Außen – wie ein Wimmelbild.

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  • Überall steht, liegt oder hängt etwas – wie hier die Puppenköpfe, die von oben auf einen herab blicken.

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  • Natürlich sind an vielen Wänden auch Gminders Gemälde zu sehen.

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  • Das Kreuz aus Spielzeugautos hatte das letzte Unwetter in alle Winde verstreut. Jetzt steht es wieder in Gminders Skulpturengarten . . .

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  • . . . wie auch dieses Skelett . . .

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  • . . . und diese Plastiken.

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  • Der Künstler Kurt Gminder in seinem Garten

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