STZ+STZ+Daura Hernández García
: Neue Themen und Orte für den Tanz in Stuttgart

Das Interesse am kulturellen Austausch brachte die spanische Choreografin Daura Hernández García 2013 nach Stuttgart. Heute lässt sie die Situation als freie Künstlerin ernüchtert nach vorn schauen.
Von
Andrea Kachelrieß
Stuttgart
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  • Von den Kanaren in den Stuttgarter Kessel: Die Choreografin Daura Hernández García setzt Akzente in der freien Szene.

    Dominique Brewing
  • Eine Szene aus „Arrawraw“, dem ersten längeren Stück von Daura Hernández García. Sie tanzt das Duett mit Andrea Pérez Bueno (links).

    Paula Fuentes
  • Der Titel „Arrawraw“ bezieht sich auf kanarische Wiegenlieder und das Ritual des Einschlafens als Abgleiten in eine andere Welt. „Als Migrantin bin ich immer wieder damit konfrontiert, was wir loslassen“, sagt Daura Hernández García.

    Paula Fuentes
  • Daura Hernández García ist in der Freien Tanz- und Theaterszene gut verankert und setzt auf den deutsch-spanischen Kulturaustausch. Bei einer Bespielung des Alten Schlosses organisierte sie im November 2019 den Abend „¡Como en casa!“ mit spanischsprachigen Künstler:innen aus Stuttgart und lockte viel Publikum an.

    Dominique Brewing
  • Als Tänzerin ist Daura Hernández García auf vielen Bühnen zu Hause – hier in der Produktion „Robot Dreams“ von Meinhardt Krauss, die Grenzen zwischen Menschen und Maschinen verschwimmen lässt.

    Michael Krauss
  • „PUTA“ platzierte Daura Hernández García auf dem Marienplatz und sprach dort zuletzt im Sommer 2024 die beklemmenden Situationen an, denen Frauen im öffentlichen Raum vielfach ausgesetzt sind.

    Dominique Brewing
  • Daura Hernández García in „PUTA“

    Dominique Brewing
  • Bunter Fleck in der Stuttgarter Tanzszene: als Choreografin sucht Daura Hernández García nach neuen Themen und Orten für den Tanz.

    Dominique Brewing/www.dominiquebrewing.com
  • Als Dozentin unterrichtet Daura Hernández García im Produktionszentrum zeitgenössischen Tanz und legt den Fokus auf Floor Work. Mit Improvisationen und somatischer Arbeit will sie das Bewusstsein für den Körper schärfen, athletische Momente sollen Kraft und Körperintelligenz verbessern.

    Dominique Brewing/www.dominiquebrewing.com
  • Zu „¡Bruja!“ inspirierte Daura Hernández García das Schicksal der 1662 auf den Kanaren als Hexe angeklagten Catalina de Candelaria, deren Prozessakte im Museo Canario aufbewahrt wird.

    Jo_Grabowski
  • Um Aspekte von Fürsorge und Pflege geht es in Daura Hernández Garcías jüngstem Tanzstück „People Holding Things“.

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  • Es kam im Oktober 2025 im Büro von „No w here architekten“ heraus, die auf den Bau von Pflegeheimen spezialisiert sind.

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  • Die Arbeit an „People Holding Things“ (Probenszene) machte ein Stipendium der Tanja-Liedtke-Stiftung möglich.

    Aleksej Nutz
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