Nicht nur auf den Illustrationen tritt Jim Knopf verändert auf. Auch sonst hat sich einiges geändert in der Neuausgabe von Michael Endes Kinderbuchklassiker. Heute als diskriminierend empfundene Begriffe sind verschwunden.
Links die neue Ausgabe, rechts die aus dem Jahr 2015: Die von F. J. Tripp überspitzte Zeichnung Jim Knopfs lächelt heute ohne Pfeife und rote Lippen von Michael Endes Kinderbuch.
Thienemann/Tripp
Der Illustrator F. J. Tripp hatte seine Figuren überspitzt abgebildet – so auch Jim Knopf, den er in einem übertriebenen, kolonial-rassistischen Stereotyp mit dicken roten Lippen wie hier auf dem Cover aus dem Jahr 2015 zeigte.
Thienemann/Tripp
Auf der aktuellen Neuausgabe lächelt der Kinderbuchheld – von Pfeife und Überzeichnungen befreit.
Thienemann/Tripp
Auf den kolorierten Illustrationen in beiden „Jim Knopf“-Bänden würde der Titelheld angepasst.
Thienemann/Tripp
Statt Pfeife rückt nun der schicke Gürtel Jim Knopfs in den Fokus.
Thienemann/Tripp
Lukas, Jim und Lokomotive in der neuen Ausgabe
Thienemann/Tripp
Weiterer Blick in die Neuausgabe
Thienemann/Tripp
Weiterer Blick in die Neuausgabe
Thienemann/Tripp
Autor Michael Ende
dpa/Jörg Schmitt
Die Verfilmung von „Momo“ 1985 machte Michael Ende einem großen Publikum bekannt – ebenso die Schauspielerin Radost Bokel.