STZ+STZ+Kritik zum neuen Musikzentrum in Plochingen
: Ein Haus, das Rhythmus hat

Die Amateurmusik des Landes hat ein neues Bildungs- und Tagungshaus in Plochingen. Das Stuttgarter Architekturbüro Lederer Ragnarsdóttir Oei setzt der unwirtlichen Lage an den Bahngleisen ein Ensemble von ausgeprägter Harmonie entgegen.
Von
Ulla Hanselmann
Stuttgart
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  • Torbogen als einladende Geste: das neue Musikzentrum Baden-Württemberg in Plochingen

    Roland Halbe/Roland Halbe
  • Direkt an den Bahngleisen in Plochingen liegt das neue Musikzentrum Baden-Württemberg. Die Architektur schirmt die Nutzer des Hauses vom Bahnverkehr ab. Gut erkennbar: die rhythmisierte Höhen-Staffelung der Baumasse und der kreisrund nach oben geöffnete Hof, der wie ein Scharnier zwischen den beiden Baukörpern liegt.

    Roland Halbe/Roland Halbe
  • In ein helles Ziegelkleid gehüllt: Die Architektur von LRO besticht durch die harmonische Handhabung von Materialien und Formen.

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  • Ein Hof verbindet wie ein Scharnier Gästehaus und Akademiehaus miteinander. Zur Straße hin öffnet sich ein weit gespannter, einladender Torbogen. Das Kreisrund nach oben scheint wie mit einer Plätzchenform aus der Betondecke ausgestanzt.

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  • Der große Orchestersaal im Akademietrakt: Durch das Oberlicht fällt Licht in den Saal, der in diesem Teil über drei Geschosse aufragt. Die Betonwand wird von tanzenden Lettern und Linien belebt.

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  • Der Clubraum im Gästehaus: Bullaugen und halbhoch mit Eichenholz verkleidete Wände samt integrierter Sitzbank schaffen eine angenehme Atmosphäre.

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