STZ+STZ+Lost Place Stuttgart
: Wie ein Bunker im Stuttgarter Osten in ein feines Wohnhaus umgebaut wird

Aus Lost Place wird Wow-Wohnen: Die Architektin Shirin Frangoul-Brückner kauft einen Stuttgarter Bunker und baut ihn in ein Mehrfamilienhaus um. In Stuttgart werden Wohnungen dringend benötigt – doch die Baugenehmigung steht seit 18 Monaten aus.
Von
Nicole Golombek
Stuttgart
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  • Wow-Wohnen statt Lost Place: Shirin Frangoul-Brückner will den Bunker in der Sickstraße in Stuttgart in ein Mehrfamilienhaus umbauen.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Der Architekt Paul Bonatz hat den Hochbunker im Stuttgarter Osten mit den roten Sandsteinen 1941 in Stuttgart gebaut. Aktuell steht er leer. Der Bunker hat eine Grundfläche von 232 Quadratmetern und bot 1550 Menschen Schutz.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Der Bunker in der Sickstraße Stuttgart steht seit 2012 leer, dient. . . noch für Graffiti und politische Botschaften und . . .

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • . . . ein kleines Plakat mit dem Hinweis, dass dort Wohnungen besser stünden als ein nicht genutzter Bunker „Hier könnten Menschen gut & günstig wohnen. Stattdessen: keine Wohnungen“.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Bis 2011 wurde der Bunker von der Kommunikationsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr genutzt. Architektin Shirin Frangoul-Brückner hat der Stadt das Gebäude abgekauft und lässt es in Wohnungen umbauen.

    Atelier Brückner
  • Treppenhaus im alten Bunker. . .

    Atelier Brückner
  • . . . mit Handlauf in Signalrot.

    Atelier Brückner
  • Blick in den Bunker.

    Atelier Brückner
  • Bunkeratmosphäre mit Neonbeleuchtung.

    Atelier Brückner
  • Eine mit bodentiefen Fenstern geöffnete Fassadenseite und einem Aufbau. Dieser zeigt an er Seite eine geschossene Fassade.

    Atelier Brückner
  • Auf der Seite, an der der Bunker geschlossen bleibt, zeigt der Aufbau dagegen seinen offenen Charakter.

    Atelier Brückner
  • Acht Wohneinheiten sollen entstehen, einige Mietwohnungen davon sind sozial gefördert.

    Atelier Brückner
  • Eine Bauzeit von etwa zwei Jahren ist geplant – aber los geht es erst, wenn der Bauantrag genehmigt ist, er liegt seit eineinhalb Jahren beim Amt.

    Atelier Brückner
  • In Stuttgart gab es 23 Hochbunker, die bei Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg Schutz boten. 18 davon existieren heute noch, darunter der Hochbunker am Pragsattel.

    Lichtgut/Leif Piechowski
  • Weithin sichtbar oberhalb des Neckars und der Weinberge liegt der Hochbunker Zuckerbergstraße . . .

    PlanQuadrat
  • . . . in Stuttgart- Steinhaldenfeld. Er soll nach Entwürfen von PlanQuadrat in Wohnungen umgebaut werden.

    Lichtgut/Metehan Demirkaya
  • Der Bunker in der Stuttgarter Talstraße . . .

    Lichtgut/Leif Piechowski
  • . . . aus dem Jahr 1942 soll auch umgenutzt werden.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Bunker in Stuttgart-Feuerbach.

    dpa/Bernd Weißbrod
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