Die italienische Tragikomödie von Paola Cortellesi „Morgen ist auch noch ein Tag“ („C’è ancora domani“) erzählt von Gewalt gegen Frauen nach dem Ende des Faschismo. Nun startet der Film in Deutschland.
In ihrem Regiedebüt „Morgen ist auch noch ein Tag“ spielt Paola Cortellesi die Hauptfigur, Delia Santucci, selbst.
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Delia Santucci (links) und ihre Familie hausen in einer Kellerwohnung in einem armen Viertel von Rom.
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Mit Freundin Marisa (Emanuela Fanelli) trifft sich Delia heimlich zum Rauchen und ein bisschen Unterhaltung in ihrem tristen Alltag zu haben.
Tobis/luisa carcavale
Tochter Marcella (Romana Maggiora Vergano)mit ihrem Verlobten Giulio (Francesco Centorame). Ihre Mutter ist gegen die Hochzeit.
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Das Familienleben der Santuccis ist geprägt von der Gewalt des Vaters Ivano (Valerio Mastandrea). Er habe „zwei Kriege hinter sich“ ist seine stetige Rechtfertigung.
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Delia ist ständigen Demütigungen durch ihren Ehemann und ihren Schwiegervater ausgesetzt.
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Delia und Ivano sind in Hassliebe miteinander verbunden.
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Für ein paar Lira repariert Delia alte Regenschirme. Auf ihre Frage, warum ihr Kollege mehr Geld bekommt als sie, heißt es: „Er ist ein Mann.“
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Frauen hatten im Nachkriegsitalien vor allem eine Rolle: sie waren Hausfrau.
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Die Zigaretten bekommen die Frauen von amerikanischen Soldaten – im Austausch gegen Gemüse.