STZ+STZ+Neue Adidas-Zentrale von Behnisch Architekten
: Spielfeld der modernen Arbeitswelt

Das Büro Behnisch Architekten aus Stuttgart hat das neue Adidas-Headquarter in Herzogenaurach geplant. Das skulpturale Gebäude, das an ein Stadion erinnert und den Adidas- Campus komplettiert, ist eine gebaute Symbiose aus Marke, Jugendlichkeit und dem Streben nach Superlativen.
Von
Ulla Hanselmann
Stuttgart
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  • Schwebender Quader und Herz der „World of Sports“ in Herzogenaurach: die Adidas Arena

    Behnisch Architekten/ David Matthiessen
  • Ihre Dimension wie auch ihre skulpturale Anmutung macht die Adidas Arena zu einer weithin sichtbaren Landmarke.

    Behnisch Architekten, David Matthiessen
  • Der aufgestelzte Baukörper mit den drei Büroetagen erhebt sich über einem Landschaftsgeschoss. Die Übergänge von Gebäude und Außengelände sind fließend.

    Behnisch Architekten, David Matthiessen
  • Der Bau wird von einem unregelmäßigen System aus 67 schrägen, V-förmig angeordneten Stahlverbundstützen in Dreier- und Vierergruppen getragen. Sechs Lichthöfe unterbrechen das Tragwerk und versorgen die Arbeitsbereiche mit Tageslicht.

    Behnisch Architekten, David Matthiessen
  • Die Fassadenstruktur verbirgt vertraute, Maßstäblichkeit bildende Parameter wie Geschosszahl und Fenster.

    Behnisch Architekten, David Matthiessen
  • Die Fassade ist aber keine schicke Dekoration, sondern ein feststehendes Sonnenschutzsystem, das der Verschattung und Tageslichtoptimierung dient.

    Behnisch Architekten, David Matthiessen
  • Blick in die sogenannte „Welcome Area“ im Erdgeschoss. Von hier gelangt man ins zentrale Atrium.

    Behnisch Architekten, David Matthiessen
  • Im Foyer zickzackt sich eine freitragende Stahltreppe nach oben in die dreigeschossige Arbeitswelt.

    Behnisch Architekten, David Matthiessen
  • Von der Treppe aus blickt man hinunter in das luftige Foyer und in das verglaste Zwischengeschoss.

    Behnisch Architekten, David Matthiessen
  • Entlang einer zentralen Achse, die die Architekten Magistrale nennen, breiten sich die Büroflächen aus.

    Behnisch Architekten, David Matthiessen
  • Unterschiedliche Farben und Materialien definieren in der mit 52 000 Quadratmetern riesigen Arbeitswelt sechs Zonen – so soll den 2000 Mitarbeitern die Orientierung erleichtert werden. Benannt wurden diese Zonen nach Metropolen, die für den Drei-Streifen-Konzern bedeutend sind. Helles Holz und Ozeanblau – das ist Los Angeles.

    Behnisch Architekten, David Matthiessen
  • Gelb und schwarz sind die Farben New Yorks. Wohnzimmerartige Nachbarschaft-Treffs stehen den Mitarbeitern für ungezwungenen Austausch zur Verfügung.

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  • Direkt an der Achse liegen die Teeküchen – sogenannte „Kitchen Hubs“ genannt. Unternehmenssprache bei Adidas ist Englisch.

    Behnisch Architekten, David Matthiessen
  • Die offenen Büros kommen ohne raumtrennende Wände aus – das innovative Stahltragwerk macht es möglich.

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  • Container ermöglichen Rückzug, etwa zum Telefonieren, oder können als Konferenz-Boxen genutzt werden.

    Behnisch Architekten, David Matthiessen
  • Sichtbare Technik-Installationen ....

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  • ... und Metallspinde für die persönlichen Dinge der Mitarbeiter verleihen der Arena Werkstatt-Flair. Feste Arbeitsplätze gibt es nicht; man kann sich niederlassen, wo man will und wie es die Situation gerade erfordert.

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  • Wer auf dem Adidas-Campus Sport treiben will, hat die Qual der Wahl. In der Arena selbst kann man beim Ping-Pong neue Ideen entwickeln.

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