STZ+STZ+Opern-Interimsbau in Stuttgart
: Wie geht es weiter mit dem Bau des Stuttgarter Ersatz-Opernhauses?

Im Sommer 2023 haben a+r Architekten und NL Architects den Wettbewerb für die Interimsstätte des dringend sanierungsbedürftigen Opernhauses in Stuttgart gewonnen. Was seither geschehen ist und für wann die Eröffnung geplant wird.
Von
Nicole Golombek
Stuttgart
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  • 2023 wurde der Wettbewerb fürs Stuttgarter Interimsopernhaus entschieden, von 2026 an soll gebaut werden.

    a+r Architekten
  • Visualisierung des Interimsbaus in Stuttgart Nord. Der temporäre Bau ermöglicht während der zehn- bis zwölfjährigen Sanierung des historischen Littmann‐Baus Aufführungen der Staatsoper und des Balletts und bietet Raum für Produktion, Proben, Lager, Technische Dienste und für Teile der Verwaltung der Württembergischen Staatstheater.

    Lichtgut/Leif Piechowski/Leif Piechowski
  • Bei der Vorstellung des Siegerentwurfs für die Interimsoper auf dem Gelände der Wagenhallen in Stuttgart Nord präsentierten im Juni 2023 Architekten Oliver Braun (li.) und Alexander Lange . . .

    Lichtgut/Leif Piechowski
  • . . . das Modell des Entwurfes. Baubeginn ist aber erst 2026 und . . .

    Lichtgut/Leif Piechowski
  • . . . ab 2029 könnten dort Ballette und Opern aufgeführt werden – hier ein Blick in die gebaute Zukunft. Nach Abschluss der Sanierung und Umzug von Oper und Ballett zurück an den Oberen Schlossgarten werden die größten Teile des Gebäudekomplexes für die „Maker City“ weitergenutzt. Das Projekt ist Teil der internationalen Bauausstellung IBA’27.

    Rendering a+r
  • Der Siegerentwurf zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität der gebauten Strukturen aus, der verschiedenste gewerbliche Nachnutzungen ermöglicht. Die Nutzungen verteilen sich auf drei sogenannte Stadtblöcke. Das Dach der Interimsoper ist Basis für eine neuartige Wohnbebauung; dem „Dorf“. Das geplante dörfliche Wohnen in den obersten Geschossen des Gebäudekomplexes soll die Vorteile vom Land mit den Vorteilen der Stadt miteinander verknüpfen.

    Rendering a+r
  • Dass die Stuttgarter Oper saniert werden muss, ist allen Beteiligten seit Jahren, wenn nicht seit Jahrzehnten klar. Der von Architekt Max Littmann geplante und unter Denkmalschutz stehende Bau ist stark sanierungsbedürftig – nicht erst, seit . . .

    LICHTGUT/Leif Piechowski
  • . . . bei einem Sturm 2021 Teile des Daches . . .

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  • . . . zu Boden vor dem Opernhaus hinabfielen und . . .

    LICHTGUT/Leif Piechowski/Leif Piechowski
  • . . . die Reste des Daches als eine Art Installation auf dem Eckensee zu begutachten waren.

    Lichtgut/Leif Piechowski
  • Auch im Opernhaus selbst waren die Sturm- . . .

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  • . . . und Wasserschäden erheblich.

    LICHTGUT/Leif Piechowski
  • Schon im Jahr 2016 etwa war bei einem Rundgang mit Vertretern der Politik auf den schlechten Zustand des Hauses aufmerksam gemacht worden. Im Bild: Eine undichte Stelle ist am 22.01.2016 in Stuttgart im Dach des Opernhauses.

    dpa/Franziska Kraufmann
  • Europas größtes Dreispartenhaus mit einer Oper, in der man sich bei undichten Stellen mit Planen und Eimern behelfen muss, so sah es 2016 in Stuttgart aus.

    dpa/Bernd Weissbrod
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