STZ+STZ+Schauspieler Nicholas Ofczarek
: „Ich habe gelernt mich zu wehren“

Er spielt hoch intelligente Psychopathen ebenso eindringlich wie in sich gekehrte Kommissare – und er interpretiert in Stuttgart „Holzfällen“. Bei einer Begegnung mit Nicholas Ofczarek in Wien sagt der Schauspieler, welche Künstler ihn faszinieren und was ihn an der Arbeit nervt.
Von
Nicole Golombek
Stuttgart
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  • Nicholas Ofczarek, 1971 in Wien geboren, gastiert mit der Musicbanda Franui in Stuttgart und interpretiert Thomas Bernhards „Holzfällen“.

    Burgtheater/Tommy Hetzel
  • Szene aus Thomas Bernhards „Holzfällen“ mit Nicholas Ofczarek und der Musicbanda Franui, demnächst in Stuttgart auch zu sehen.

    Tommy Hetzel/Burgtheater Wien
  • Nicholas Ofczarek in der Titelrolle von Büchners „Dantons Tod“ im Wiener Burgtheater. Regie führte Johans Simons. Die Premiere war im Dezember 2023.

    Matthias Horn/Burgtheater
  • Strauchelnder Held: Szene aus Büchners „Dantons Tod“ mit Johannes Zirner, Maximilian Pulst, Felix Rech (v. li.), Nicholas Ofczarek (vorne) am Burgtheater Wien.

    Matthias Horn/Burgtheater
  • Müder Nihilist. Nicholas Ofczarek spielt in Johans Simons knapp vierstündiger „Dämonen“-Inszenierung in der dramatisierten Fassung von Dostojewskis Roman „Böse Geister“ den . . .

    Matthias Horn /Burgtheater Wien
  • . . . charismatischen, vom Leben angewiderten Nikolai Stawrogin. An seiner Seite zu erleben sind unter anderem Maria Happel, Birgit Minichmayr und Itay Tiran.

    (c) Matthias Horn/Burgtheater Wien
  • Ein Theaterritterschlag in Österreich ist die Titelrolle in Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen – hier im Bild eine Szene von 2010 mit Sascha Oskar Weis (li.) als „Mammon“ mit Nicolas Ofczarek als Jedermann. Auf ihn setzt der reiche Lebemann angesichts seines Todes. Doch wenn es ums Ganze geht, lässt Mammon den Menschen im Stich.

    dpa/Barbara Gindl
  • Birgit Minichmayr and Nicholas Ofczarek spielten von 2010 bis 2012 in Salzburg als Jedermann und Buhlschaft miteinander, ebenso . . .

    dpa/Barbara Gindl
  • . . . eindrucksvoll wie schon 2008 in Karl Schönherrs Drama „Der Weibsteufel“ im Akademietheater in Wien, Regie führte Martin Kusej. Die Produktion wurde 2009 zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Ofczarek erhielt dafür den 3sat-Preis.

    dpa/Hans Klaus Techt
  • Nach drei Staffeln war Schluss: Nicholas Ofczarek und Julia Jentsch überzeugten als Ermittler in der TV-Serie „Der Pass“.

    Sky Deutschland AG /Sammy Hart
  • Immer noch sehenswert: ARD-“Tatort“-Folge „Die Geschichte vom bösen Friederich“, hier eine Szene mit Tambin Sambrea und Nicholas Ofczarek, der als Labormitarbeiter betont sanftmütig daherkommt, doch immer wieder von Mordfantasien heimgesucht wird. Seine . . .

    HR/Bettina Müller
  • . . . in ihn verliebte Therapeutin (Ursina Lardi) glaubt, er sei geheilt. Wer sehen will, wie es ausgeht – in der Mediathek ist die Folge noch verfügbar.

    HR/Bettina Müller/Tatort/Die Geschichte vom bösen Friederich
  • Genau hinschauen, auch das ist Nicholas Ofczarek: Szene aus dem Kinofilm von 2022 „Der Räuber Hotzenplotz“ mit s Ofczarek in der Titelrolle. Wer es verpasst hat – der Film ist auf DVD erhältlich.

    dpa/Studiocanal
  • Nicholas Ofczarek (53), ist seit der Saison 1995/1996 auf der Bühne des Burgtheater Wien zu sehen, er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter mehrmals den Nestroy-Theaterpreis und 2012 den Gertrud-Eysoldt-Ring, für seine Darstellung des Kasimir in Horváths „Kasimir und Karoline“ am Residenztheater München. Seit 2017 darf er den Berufstitel „Kammerschauspieler“ tragen, der vom österreichischen Bundespräsidenten an hervorragende Schauspieler verliehen wird.

    Tommy Hetzel/Burgtheater Wien
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