STZ+STZ+Schön wohnen nahe Tübingen
: Das rostrote Überraschungshaus

Das Einfamilienhaus mit Cortenstahl-Fassade von der Stuttgarter Architektin Wallie Heinisch im Kreis Tübingen zeigt, wie anspruchsvolle Gestaltung auf dem Land gelingt.
Von
Nicole Golombek
Stuttgart
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  • Das Einfamilienhaus steht direkt an der Durchgangsdorfstraße, die Cortenstahl-Fassade gibt wie ein rostrotes Cape Schutz und bietet den Bewohnern dennoch Ausblicke.

    e/Zooey Braun
  • Unter der Vorgabe, ein schlankes und auf drei Seiten offenes Tragwerk zu entwerfen, wurde aus wirtschaftlichen Gründen – sowie unter Berücksichtigung der vorherrschenden Erdbebenzone – das Haupttragwerk als Stahlbetonkonstruktion gewählt.

    METARAUM Architekten/Zooey Braun
  • Interessante Konstruktion: Ein den Kubus überkragender Schirm aus Cortenstahl. Die thermische Hülle, von zwei der drei Außenseiten des Kubus, besteht aus einer vorgehängten großformatigen Glasfassade mit Fenstertüröffnungen. Die gedämmten Betonflächen, vor allem an der geschlossenen Nordwestfassade, sind mit einer Folie eingedichtet. Sie entspricht dem metallischen Farbton der Fassadenprofile und der als Verkleidung vorgehängten lichtdurchlässigen Streckmetallfassade.

    METARAUM ARchitekten/Zooey Braun
  • Seitlich neben dem Haus unterhalb der Wiese befindet sich ein Grabenkollektor in einem Ring verlegt – ohne Verteiler und ohne Systemtrennung direkt mit der Gebäudetechnik verbunden. Geheizt wird mit einer Wärmepumpe. Eine PV-Anlage erzeugt von Anfang Februar bis November etwa 4200 kWh Strom. „In den fünf Sommermonaten gibt es ein Verhältnis von 70/30 zwischen Strom Erzeugung und Strom-Bezug“, sagt die Bauherrin, die die Haustechnik, Geothermie für das Haus mit seinen 243 Quadratmetern Wohnfläche geplant hat.

    METARAUM Architekten/Zooey Braun
  • Luftraum-Atrium über zwei Stockwerke Höhe, horizontale Lamellen mit Durchblick auf die Straße. Vom Gang geht’s in die Wohnräume.

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  • Küchen- und Essplatz mit Öffnung nach oben, das sorgt für ein großzügiges Wohngefühl.

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  • Offener Wohnbereich mit passgenauen Einbauten vom Schreiner.

    METARAUM Architekten/Zooey Braun
  • Rückzugswohnraum mit Ausblick auf das Atrium.

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  • Badezimmer mit interessant gemusterten Fliesen.

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  • Schwingende Liegen mit Ausblick im ersten Stock und . . .

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  • . . . ein geschützter Raum mit viel Holz im Schlafbereich.

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  • Eine Treppe führt hinauf in den ersten Stock und . . .

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  • . . . schwebend geht es weiter hinauf ins Freie. Die Wand ist zugleich Schrank und bietet Stauraum.

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  • Die Dachterrasse ist teilweise überdacht, so können die Bewohner das ganze Jahr über die Aussicht genießen.

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  • Blick von der Wiese aufs Haus.

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  • Die Stuttgarter Architektin Wallie Heinisch hatte mit dem Bauherren, der Tragwerkplaner ist, schon in einen anderen Projekt zusammen gearbeitet. Auch bei diesem Einfamilienhaus hat der Bauherr mitgeplant.

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