Unsere Kunsttipps
: Wird Carlo Krone der neue Star?

Direkt und eine Spur zu vorlaut: Die Bilder von Carlo Krone (in der Galerie Thomas Fuchs) haben das Besondere. Doch zu entdecken gibt es noch viel mehr. Wir geben Tipps.
Von
Nikolai B. Forstbauer
Stuttgart
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  • Neu in der Galerie Thomas Fuchs: Bilder des jungen Stuttgarter Malers Carlo Krone

    Galerie Thomas Fuchs/Galerie Thomas Fuchs
  • Annett Zinsmeister, Installation im Rahmen der Reihe „Außer Haus“ der Kunsthalle Tübingen

    Kunsthalle Tübingen /Kunsthalle Tübingen
  • In der Galerie Thomas Fuchs: neue Bilder ..

    Galerie Thomas Fuchs /Galerie Thomas Fuchs
  • .... von Yongchul Kim

    Galerie Thomas Fuchs /Galerie Thomas Fuchs
  • Kommt in die Galerie Kernweine: Alba Frenzel

    Alba Frenzel/Alba Frenzel
  • Im WKV Stuttgart zu sehen: Delphine Seyrig und Maria Schneider während der Tournee von Sois belle et tais-toi!, 1976

    Courtesy Seyrig Archive/Courtesy Seyrig Archive
  • Delphine Seyrig filmt Où est-ce qu’on se “mai”? [Wohin sollen wir uns wenden (um für unsere Rechte zu kämpfen)?] während der Demonstration zum 1. Mai 1976 in Paris

    Courtesy Cathy Bernheim/Courtesy Cathy Bernheim
  • Neu in der Galerie Thomas Fuchs: Carlo Krone – hier:

    „Prachtkerl“/Galerie Thomas Fuchs
  • Carlo Krone, Rodeo

    Galerie Thomas Fuchs/Galerie Thomas Fuchs
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Sie hat an der Stuttgarter Kunstakademie studiert und war dort von 2007 bis 2013 auch Professorin). Seit 2016 ist Annett Zinsmeister Professorin für Gestaltung und Entwerfen an der Frankfurt University of Applied Science – und sieht Vorträge und Diskussionen als wesentlichen Teil ihrer Kunst. Am 10. März (Beginn: 18 Uhr) ist sie in der Kunsthalle Tübingen. Anlass ist die „Außer Haus“-Reihe, die Kunsthallendirektorin Nicole Fritz an einem gegenüberliegenden Hochhaus initiiert hat. Eine Anmeldung (Kosten: 6 Euro) schon jetzt empfiehlt sich – unter info@kunsthalle-tuebingen.de oder telefonisch von Montag bis Freitag (vormittags) unter 07071 9691 12.

Der Württembergische Kunstverein wagt einen neuen Anlauf, über Kunst soziale Verhältnisse zu beleuchten. „Widerständige Musen. Delphine Seyrig und die feministischen Videokollektive im Frankreich der 1970er und 1980er Jahre“ heißt eine Ausstellung, die am kommenden Freitag, 24. Februar, um 19 Uhr eröffnet wird. Was erwartet das Publikum? Es geht „um die Überschneidung zwischen den Geschichten des Kinos, des Videos und des Feminismus“. Es geht um ein Netzwerk kreativer und politischer Akteurinnen rund um die Schauspielerin, Videomacherin und Aktivistin Delphine Seyrig. Und es geht parallel unter dem Titel „Auf die Dauer hilft nur Power!“

in Yvonne P. Doderers kuratierter Ausstellung um die lokalen Kontexte des Feminismus der 1970er und 1980er Jahre.

Im Württembergischen Kunstverein zu sehen: Micha Dell-Pranes Blick auf Delphine Seyrig und Ioana Wieder während einer Demonstration, 1976

Foto: Courtesy Centre audiovisuel Simone de Beauvoir

Vier Tage nach der Kunstvereinseröffnung präsentiert die „Artenforscherin“ Alba Frenzel am 28. Februar um 20 Uhr in der Galerie Kernweine in Stuttgart (Cottastraße 4-6) eine neue Spezies: „Auf analogem Bildmaterial“, berichtet Frenzel, „entdeckte ich eine vom Aussterben bedrohte Art, ich nenne sie Kreatur. Es wird behauptet, sie sei nicht mehr als Staub, Kratzer, Flecken. Fehler, die das reine Bild zerstören und daher seit jeher wegretuschiert werden. Seit der Revolution der digitalen Fotografie sind diese Erscheinungen gefährdeter denn je. Ich behaupte, dass sie genauso wertvoll sind wie jeder andere Bestandteil in einem Bild“. 276 bewahrte Exemplare versammelt das Künstlerbuch „Kreatur o.T.“ – 276 Bücher warten auf Käuferinnen und Käufer.

Doppeleröffnung in der Galerie Thomas Fuchs

Er ist wieder da, Yongchul Kim, und wie! Das Vorschnelle der Bilder des vorvergangenen Jahres ist Vergangenheit – und schon ist er wieder da, dieser einzigartige Sog der Malerei des Shootingstars der Stuttgarter Galerie Thomas Fuchs (Reinsburgstraße 68A). An diesem Freitag, 17. Februar, wird dort von 18 bis 21 Uhr die Ausstellung mit den neuen Bildern des Absolventen der Stuttgarter Kunstakademie eröffnet. „Panta Rhei“ heißt die Schau, die bei aller Klasse eines nicht bietet: käufliche Bilder. Alle Werke sind bereits verkauft. Umso mehr lockt die Paralleleröffnung der Galerie in den Räumen in der Augustenstraße 63: Die knallbunte und dabei merkwürdig abgründige Figuration des Malers Carlo Krone ist zu entdecken, 23 Jahre jung und noch Student an der hiesigen Akademie.

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