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: Stilvolle Bauhaus-Villa mit Weitsicht

Die Villa Hummel auf der Stuttgarter Halbhöhe ist feinste Bauhaus-Architektur. Um das Haus von 1931 weiterleben zu lassen, hat der Architekt Matthias Ludwig das Gebäude behutsam umgebaut – mitsamt spektakulärer Dachterrasse. Ein Besuch.
Von
Nicole Golombek
Stuttgart
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  • Architekt Matthias Ludwig hat das Wohnhaus von Clemens Hummel für den Stuttgarter Grafiker Burkhard Finken saniert und das Dach ausgebaut.

    Büro für Architektur/Valentin Wormbs
  • Blick auf das Haus nach der Sanierung. Ursprünglich war es weiß gestrichen und . . .

    Valentin Wormbs
  • . . . später lachsfarben. Der neue Bauherr Burkhard Finken entschied sich für diesen freundlich warmen, erdfarbenen Ton.

    Valentin Wormbs
  • So sah das Haus von Architekt Clemens Hummel 1932 aus. Es war noch sehr wenig bebaut auf dem Hügel in der einstigen Heinrich-Heine-Straße in Stuttgart. Am Hang waren früher Weinberge und die neu gepflanzten Kiefern noch sehr klein.

    Finken
  • Die Kiefern sind mitgewachsen, seit das Haus 1931 gebaut wurde.

    Valentin Wormbs
  • Die Treppen und die Stützmauer blieben erhalten.

     
  • Alte Natursteinplatten und Veranda mit Wiese – und neue Hängematte zwischen den Kiefern.

    Valentin Wormbs
  • Veranda fürs Draußensitzen, wenn es einmal regnet. Vom Wohnraum führen jetzt auch Türen ins Freie. Auch wenn das Haus nicht

    Valentin Wormbs
  • Küche mit Durchgang.Wo früherder Lieferanteneingang war, ist jetzt eine Sammlung mit französischen Boule-Tassen.

    Burkhard Finken
  • Die Dachterrasse vor der Sanierung und . . .

    Finken
  • . . . danach. Jetzt finden sich hier zwei Räume und . . .

    Valentin Wormbs
  • . . . einer davon ist der Schlafraum. Hinter den Türen befinden sich Badezimmer und Kammer.

    Valentin Wormbs
  • Die alte Dachterrasse erhielt einen neuen Holzboden und das Dach wurde neu gedeckt, die Etage von innen gedämmt.

    Valentin Wormbs
  • Blick von der Straße aufs Haus, das an einem steilen Hang steht.

    privat
  • Baugesuch vom Stuttgarter Architekten Clemens Hummel: „betr. Erstellung eines Einf.Wohnh. auf senem Grundst. an der Heinestraße 63 in Stuttgart.“

    privat
  • Ursprünglicher Lageplan, abgestempelt am 11. September 1931. Auch das Grundstück auf der anderen Straßenseite gehörte Hummel. Damals hieß die Straße Heinestraße nach dem Dichter Heinrich Heine. Weil er jüdisch getauft war, nannten die antisemitischen Nationalsozialisten die Straße in Richard-Wagner-Straße um nach dem von der NS-Führung bewunderten Komponisten (er starb 1883).

    privat
  • Lageplan heute – die Straße ist deutlich dichter bebaut. Das Grundstück auf der anderen Straßenseite, das damals Hummel auch besaß, gehört nicht mehr dazu.

    Matthias Ludwig/Büro für Architektur
  • Bauherr Burkhard Finken (li.) und der Architekt Matthias Ludwig.

    Matthias Bumiller
  • Burkhard Finken und Matthias Bumiller arbeiten als Grafikdesigner im Büro im Wohnhaus von Finken. Die Grafiker sind architekturaffin und haben, wie hier zu sehen ist, für die Architekturgalerie am Weißenhof ein Ausstellungs-Projekt gestaltet.

    Finken & Bumiller
  • Burkhard Finken und Matthias Bumiller arbeiten auch als Buchgestalter, wie hier fürs Deutsche Literaturarchiv in Marbach am Neckar. Lust aufs Lesen . . .

    Finken & Bumiller
  • . . . machen auch Buchcover wie dieses für die Büchergilde Gutenberg und . . .

    Finken & Bumiller
  • . . . für schön gestaltete Bücher des Thorbecke Verlages. . .

    Finken & Bumiller
  • . . . und des Patmos Verlags.

    Finken & Bumiller
  • Neu gestaltete das Büro außerdem in millionenfacher Auflage das Gesangbuch der katholischen Kirche und . . .

    Finken & Bumiller
  • . . . die Bibel.

    Finken & Bumiller
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