Andreas Stoch
: SPD-Landeschef erhält nach Barfuß-Wanderung Massage als Belohnung

Andreas Stoch läuft auf blanken Sohlen von Heidenheim nach Ulm, seine Füße leiden. Aber immerhin: Zu Hause wartet eine zärtliche Fußmassage auf den SPD-Landeschef.
Von
red/dpa
Stuttgart
Jetzt in der App anhören

Die Füße von Andreas Stoch wurden durch die Barfuß-Wanderung in Mitleidenschaft gezogen.

Nico Pointner/dpa/Nico Pointner

– 45 Kilometer auf nackter Haut, pieksende Kieselsteine, schmerzhaft-scharfe Grashalme – SPD-Landeschef Andreas Stoch hat für eine verlorene Wette schwer gebüßt. Doch am Ende wartete ein Happy End auf ihn: Nach seiner schmerzhaften Pilgerreise von Heidenheim nach Ulm landete der 55-Jährige auf der heimischen Couch – und in den heilenden Händen seiner Frau. 

„Sie hat sich sehr gut gekümmert“, sagte Stoch der Deutschen Presse-Agentur. Seine Frau habe ihm nach der Heimkehr die wunden Füße massiert und mit Öl eingerieben. Alltäglich sei das aber nicht im Hause Stoch, versichert der Politiker: „Sonst nehme ich das nicht in Anspruch.“

Andreas Stoch: Wieder gut besohlt auf Sommertour

Stoch lebt in Heidenheim mit seiner Frau und zwei Kindern. Sein Marsch war die Folge eines vollmundigen Versprechens: In einer SPD-Vorstandssitzung hatte er angekündigt, barfuß von seiner Heimat nach Ulm zu laufen, sollte Parteikollege Martin Ansbacher die Oberbürgermeisterwahl in der Stadt an der Donau gewinnen. Der SPD-Kollege gewann – und Stoch ging. Mehr als 45 Kilometer.

45 Kilometer war der SPD-Politiker unterwegs

Foto: Nico Pointner/dpa

Zwei Tage später schmerzten die Füße noch immer leicht, „sie sind ein bisschen gereizt“, berichtete Stoch. Auf seiner Sommertour trägt der SPD-Politiker nun bequeme Turnschuhe – „gut besohlt“, wie er betont. Orthopädische Gesundheitsschuhe kämen nicht infrage. „Das lehne ich auch aus ästhetischen Gründen ab.“ Als sportlicher Mensch habe er ohnehin nicht die empfindlichsten Füße.

StZ Kompakt - Der Abend
Montag - Samstag um 17.00 Uhr
Die wichtigsten Themen aus Stuttgarter Sicht - mit unserem Newsletter gewinnen Sie abends schnell den Überblick über das Tagesgeschehen.

Seine persönliche Bilanz der Tortur: „Es war eine gute Geschichte – aber nichts, was man regelmäßig braucht.“