Baden-Württemberg: Mutmaßlicher IS-Kämpfer gefasst

«Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof» steht auf einem Schild am Eingang zum Gebäude der Bundesanwaltschaft. (zu dpa: «Mutmaßlicher IS-Kämpfer in Baden-Württemberg gefasst»)
Christoph Schmidt/dpa- Festnahme im Ortenaukreis: Ein mutmaßliches IS-Mitglied wurde in Baden-Württemberg gefasst.
- Der Mann soll sich spätestens im April 2016 im Irak dem IS angeschlossen haben.
- Bis ins Frühjahr 2017 war er laut Bundesanwaltschaft bei einer Kampfeinheit im Einsatz.
- LKA-Beamte nahmen den Iraker fest – der BGH-Ermittlungsrichter ordnete U-Haft an.
- Vorwurf: mitgliedschaftliche Betätigung in einer terroristischen Vereinigung im Ausland.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Bundesanwaltschaft hat im baden-württembergischen Ortenaukreis ein mutmaßliches Mitglied der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) festnehmen lassen. Der Mann soll sich spätestens im April 2016 im Irak dem IS angeschlossen haben und bis ins Frühjahr 2017 bei einer Kampfeinheit im Einsatz gewesen sein, teilte die oberste deutsche Strafverfolgungsbehörde mit.
Beamte des Landeskriminalamts Baden-Württemberg nahmen den Iraker am Donnerstag fest. Er wurde daraufhin dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe vorgeführt, der ihm den Haftbefehl eröffnete und Untersuchungshaft anordnete.
Der Festgenommene sei dringend verdächtig, sich - zunächst als Heranwachsender, später als Erwachsener - mitgliedschaftlich in einer terroristischen Vereinigung im Ausland betätigt zu haben, so der Vorwurf der Bundesanwaltschaft. Als Heranwachsender gilt im deutschen Strafrecht, wer über 18 aber noch unter 21 Jahre alt ist.
