Baden-Württemberg
: Verbraucherzentrale warnt vor gefälschten ELSTER-Mails

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg warnt vor gefälschten Mails im Namen von ELSTER und Zasta. Kriminelle wollen damit an persönliche Daten gelangen.
Von
red/epd
Stuttgart
Stuttgart, Baden-Württemberg, Germany - January 23, 2025: The office of the Consumer Advice Center Baden-Württemberg in Stuttgart. The consumer advice center offers information, advice and support on topics such as consumer protection, fraud cases and legal matters for consumers *** Die Geschäftsstelle der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg in Stuttgart. Die Verbraucherzentrale bietet Informationen, Beratungen und Unterstützung zu Themen wie Verbraucherschutz, Betrugsfällen und rechtlichen Angelegenheiten für Verbraucher

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg warnt vor gefälschten Mails von Steuerprogrammen (Archivfoto).

IMAGO/Bihlmayerfotografie
  • Verbraucherzentrale warnt vor gefälschten Mails im Namen von ELSTER und Zasta.
  • Die Mails wirken offiziell – mit Logo, Steuernummer und Hinweis auf neue Nachricht.
  • Empfänger sollen per Link Konto „aktualisieren“ und Daten eingeben.
  • Auffällig sind eine spanische Zusatzadresse und die Anrede „Hallo“.
  • Empfehlung: Direkt im ELSTER-Portal prüfen und keine sensiblen Daten eingeben.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Vor gefälschten Mails von Steuerprogrammen wie ELSTER oder Zasta warnt die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. „Kriminelle versuchen so, Daten von Verbrauchern abzugreifen“, teilte die Zentrale am Mittwoch mit.

Die derzeit kursierenden Mails ähnelten auf den ersten Blick einer echten Mitteilung des Finanzamtes. Sie tragen etwa den Schriftzug „ELSTER. Ihr Online-Finanzamt“ in Grün und Grau, eine offiziell wirkende Steuernummer und weisen darauf hin, dass im Portal eine neue Benachrichtigung verfügbar sei. Die Angeschriebenen werden im weiteren Text der Nachricht dazu aufgefordert, ihr Konto zu aktualisieren und zu synchronisieren, um die Benachrichtigung im Portal öffnen zu können. Sie sollen dazu auf einen Link in der Mail klicken und alle erforderlichen Daten eingeben.

Auf persönliche Anrede achten

„Gerade, wenn man alles rund um die Steuer schnell erledigt haben möchte und Fristen näher rücken, kann es passieren, dass man vorschnell auf solche Links klickt“, sagt Oliver Buttler von der Verbraucherzentrale.

Er empfiehlt daher, eingehende Mails genau anzuschauen: Bei den gefälschten Mails steht neben dem Namen „info@elster.de“ noch die E-Mail-Adresse eines spanischen Sicherheitsunternehmens und statt einer persönlichen Anrede nur ein allgemeines „Hallo“.

„Wer für seine Steuererklärung das Portal ELSTER oder eine ähnliche Steuersoftware nutzt, sollte sich am besten direkt dort einloggen und dort prüfen, ob es neue Benachrichtigungen gibt“, rät Buttler. Keinesfalls sollten Angeschriebene sensible Informationen wie Anmeldedaten, Passwörter oder Ähnliches auf der in der Mail verlinkten Seite eingeben.

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