Baden-Württemberg
: Was der Regen mit dem Zustand von Brezeln zu tun hat

Die aktuelle Wetterlage sorgt für weiche Brezeln: Warum das beliebte Laugengebäck bei feuchtwarmer Schwüle schneller seine Knusprigkeit verliert.
Von
red/dpa
Knittlingen
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Schwäbische Brezeln liegen in einer Bäckerei in einem Korb. (zu dpa: «Was der Regen mit dem Zustand von Brezeln zu tun hat»)

Sina Schuldt/dpa
  • Feuchtwarme Witterung macht Brezeln schneller weich – die Kruste nimmt Feuchtigkeit auf.
  • Bei Laugengebäck fällt der Effekt stärker auf, erklärte Martin Reinhardt aus Knittlingen.
  • Nach zwei bis drei Stunden wird das Gebäck lätschig, bei trockener Luft bleibt es länger rösch.
  • Gegensteuern ist kaum möglich, doch Bäckereien backen häufiger für frische, knusprige Ware.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die hohe Luftfeuchtigkeit infolge des Regens lässt Brezeln in diesen Tagen schneller lätschig - also weich – werden. Die an sich trockene Kruste nehme die Feuchtigkeit auf, erklärte Martin Reinhardt, Landesinnungsmeister des Bäckerinnungsverbands Baden-Württemberg. Das passiere bei Gebäck generell, bei Laugengebäck falle es noch stärker auf.

„Wenn es dampfig ist, merkt man es ja auch selbst, dass man schneller schwitzt“, sagte Reinhardt, der eine Bäckerei in Knittlingen (Enzkreis) betreibt. Nach zwei oder drei Stunden werde dann auch das beliebte Laugengebäck weich. Brezeln blieben länger rösch – also knusprig –, wenn es draußen trockener sei.

Wirklich gegensteuern könnten die Bäckereien nicht, sagte der Landesinnungsmeister. „Was wir machen und was auch andere machen: nicht nur einmal am Tag, sondern öfter backen.“ Dann seien die Brezeln noch frisch und rösch, wenn die Kundschaft sie kaufe.