Frühling in Baden-Württemberg
: Wie wird das Wetter im Mai?

Der Mai 2026 in Baden-Württemberg dürfte nach aktuellen Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) insgesamt eher unspektakulär verlaufen.
Von
Lukas Böhl
Stuttgart
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Wie wird der Mai?

Viktoriia Kolosova / shutterstock.com

Der Mai 2026 in Baden-Württemberg dürfte nach aktuellen Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) insgesamt eher unspektakulär verlaufen.

Temperaturen: Leichte Tendenz zu mildem Wetter

Für den gesamten Frühsommer (Mai bis Juli) sieht der DWD eine moderate Wahrscheinlichkeit von rund 70 Prozent für überdurchschnittlich warme Temperaturen in Deutschland. Für Baden-Württemberg im Detail ergibt sich aus den Wochenprognosen ein differenziertes Bild:

  • Ende April / Anfang Mai: Temperaturen nahe dem langjährigen Mittel (ca. 10 bis 11 °C im Wochenmittel), mit leicht erhöhter Wahrscheinlichkeit für normale bis mildere Bedingungen
  • Erste Maihälfte: weiterhin überwiegend normale bis leicht überdurchschnittliche Temperaturen
  • Zweite Maihälfte: ebenfalls keine klare Abweichung – normale Werte bleiben am wahrscheinlichsten
  • In Summe bedeutet das: Der Mai dürfte kein deutlich zu kalter Monat werden, gleichzeitig aber auch keine ausgeprägte frühsommerliche Wärmephase bringen.

    Niederschlag: Uneinheitliche Signale

    Beim Niederschlag zeigt sich ein noch unschärferes Bild. Laut DWD sind saisonale Niederschlagsprognosen generell weniger eindeutig, oft liegen die Wahrscheinlichkeiten nah beieinander.

    Die Wochenbetrachtung für Süddeutschland ergibt:

  • Ende April / Anfang Mai: erhöhte Wahrscheinlichkeit für trockenere Bedingungen
  • Anfang bis Mitte Mai: Übergang zu eher feuchteren Verhältnissen
  • Zweite Maihälfte: leicht erhöhte Chancen für überdurchschnittlichen Niederschlag
  • Damit ist im Verlauf des Monats ein Wechsel wahrscheinlich: von eher trockenen Phasen zu zunehmend wechselhaftem Wetter.

    Einordnung: Was die Prognose leisten kann – und was nicht

    Der DWD weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich um probabilistische Klimavorhersagen handelt. Diese geben keine konkrete Wetterentwicklung wieder, sondern Wahrscheinlichkeiten für bestimmte Kategorien (kälter, normal, wärmer bzw. trockener, normal, feuchter).

    Gerade auf Wochenebene bleibt die Vorhersagegüte begrenzt. Die Unterschiede zwischen den Kategorien sind oft gering – wie auch die aktuellen Werte zeigen, bei denen „normal“ häufig die höchste, aber keine dominante Wahrscheinlichkeit erreicht.

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